2007-11-25

Ostschweizer sind schlecht beim Internet-Dating

Von dailytalk @ 03:06 [ Verkehr ]
Gemäss einer Studie der Online-Partneragentur Parship schneiden Ostschweizer (ich bin auch einer!) beim Online-Dating miserabel ab. Ihre Erfolgsquote liegt bei mikrigen 7%!!! Auf 20min.ch werden dazu die Psychologin Caroline Erb, Katja Richard von Parship.ch sowie Marc Groner von Swissflirt.ch zitiert.

Artikel von 20min

Frau Erb mutmasst, dass Ostschweizer möglicherweise zu schüchtern seien. Vielleicht seien sie auch zu direkt oder zuwenig originell. (Da muss ich ihr zumindest was mich anbelangt recht geben). Frauen würden gerne umworben werden weshalb Männer mit originellen und kreativen Texten überraschen müssten. (Das ist mir definitiv zu anstrengend, bin schliesslich "nur" ein Mann und kein Pfau.)

Laut Marc Groner seien die erfolglosen Männer auch einfach nur zu direkt. Gleich die Telefonnummer bzw. die Emailadresse anzugeben würde bei Frauen gar nicht gut ankommen. (Trifft bei mir weniger zu)

Kaja Richard von Parship.ch hingegen meint, dass die Ostschweizer möglicherweise nicht dem bevorzugten Typ entsprechen würden. Gefragt seien städtische, gebildete Männer mit guten Manieren. (Halte ich für ein Klischee, habe schon mehrmals eine Schöne mit einem Biest gesehen und gleichzeitig wirklich attraktive Menschen, die einsam waren. Okay, vielleicht war ja das Biest auch nur mit der Tochter oder einem Escortgirl unterwegs...möglich ist alles.)

Auch ich fischte hin- und wieder auf Seiten wie Partnerwinner.ch, Parship.ch, Swissflirt.ch und Swissfriends.ch im Trüben. Am Anfang hatte ich sogar noch Spass dabei und auch ein paar wenige allerdings enttäuschende Dates. Danach ist es mir verleidet. Parship und Swissfriends schicken mir immer noch Spammails mit Profilen von Frauen, die ich inzwischen aber gar nicht mehr anschaue. Es ist mir zu anstrengend und langweilig, macht einfach keinen Spass mehr. Mit keiner einzigen Frau, die ich online kennen gelernt habe, hatte ich eine Beziehung. Alle Frauen, mit denen ich eine Beziehung hatte, habe ich im Ausgang kennen gelernt. Daraus habe ich meine Schlüsse gezogen und erkannt, dass mir Bloggen definitiv mehr Freude und Spass bereitet als sich auf Datingseiten herumzutreiben.

Tipp an die anderen Jungs aus der Ostschweiz: Wir ihr lesen konntet, habt ihr bei einer Erfolgsquote von mikrigen 7% echt geringe Chancen via Online-Dating die Wunschpartnerin zu finden. Lasst es also besser bleiben, es ist Zeitverschwendung. Geht lieber in den Ausgang, da habt ihr meistens mehr davon und seht in der Regel auf den 1. Blick ob jemand für eine Beziehung oder wenigstens einen ONS mit euch in Frage kommt oder nicht. Und wer keine Beziehung will, sondern nur ein "gratis" Sexabenteuer sucht, sollte sich nicht mit Frauen unterhalten, die ein Kind wollen. - Das Freudenhaus ist definitiv billiger als über Jahre hinweg Alimente (Unterhaltsbeiträge für Frau und Kind) zu zahlen.


So flirtet man richtig!

;-)

2007-11-11

Warum generelle Tempolimiten keinen Sinn machen

Von dailytalk @ 18:13 [ Verkehr ]
In der Bundesrepublik Deutschland findet derzeit eine Diskussion statt ob man auf Autobahnen ein generelles Tempolimit von 130 einführen soll wie dies Linke (SPD und Grüne) aus gründen der angeblichen Verkehrssicherheit und des angeblichen Umweltschutzes immer wieder fordern. In der Sendung Auto, Motor und Sport TV wurden nun die Argumente der Linken eindeutig entkräftet.


Welche Gründe sprechen für ein Tempolimit? Mehr Umweltschutz oder gar weniger Unfälle? Weit gefehlt – in Wirklichkeit spricht vieles eher dafür, kein generelles Tempolimit einzuführen. Denn die Argumente der Befürworter lassen sich schnell entkräften:

1) Tempo 130 würde den CO2-Ausstoß deutlich reduzieren.

Dies geht aus einer recht alten Studie hervor, die 1999 vom Umweltbundesamt veröffentlicht wurde. Danach würde ein Tempolimit den gesamten CO2-Ausstoß um minimale 0,3 Prozent senken. Allerdings: Die Studie bezieht sich auf ein Tempolimit von 120 km/h und ist ausschließlich auf Westdeutschland beschränkt. Zudem setzt die Studie voraus, dass das Tempolimit von mindestens 80 Prozent aller Autofahrer eingehalten würde. Eine gewagte Theorie...

2) Tempo 130 verringert die Staubildung auf den Autobahnen.

Professor Michael Schreckenberg, Stauforscher an der Universität Duisburg-Essen und eine Koryphäe auf seinem Gebiet, antwortet kategorisch mit: "Nein!". Verkehrsleitsysteme sind eindeutig die bessere Wahl. Die senken Unfallzahlen nachweislich, verhindern Staus und reduzieren somit auch die CO2-Emmissionen.

3) Durch Tempo 130 sinkt die Zahl der Autobahntoten um 20 Prozent.

Diese Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen ist sogar noch älter, als die bezüglich der CO2-Emmissionen: Sie stammt aus dem Jahr 1984. Da das Argumentieren mit alten und überholten Daten unglaubwürdig ist, begründen wir unsere Haltung mit einer aktuellen Studie der Dekra-Unfallforschung. Untersucht wurden Autobahnunfälle auf Strecken ohne Baustellen. Das Ergebnis: Die Unfallzahlen auf Abschnitten mit Tempolimit und ohne Tempolimit sind weitgehend identisch.

Fazit: Ein generelles Tempolimit macht weder aus Gründen der Verkehrssicherheit noch des Umweltschutzes Sinn. Im Gegenteil: Gerade bei geringer Verkehrsdichte kann ein Tempolimit zu einem schnellen Ermüden der Fahrer führen, woraus wiederum das Unfallrisiko des Sekundenschlafes steigt!

Zitierte Quelle

Online Diskussion zum Thema

2007-07-08

2000 Lenker beim Fahren ohne Fahrausweis erwischt!

Von dailytalk @ 17:11 [ Verkehr ]
Im Jahr 2006 wurden 2000 Lenker beim Fahren ohne Fahrausweis erwischt und aus dem Verkehr gezogen.

Ist dies die Folge vom den Gesetzesverschärfungen aus dem Verkehrsdepartement von Leuenberger??? Logisch wärs ja. Die Strafverschärfungen sind ungerecht und viel zu hart. Möglich, dass nun immer mehr Fahrzeuglenker nicht mehr bereit sind das Unrechtsregime von Leuenberger zu akzeptieren und trotz Ausweisentzug weiterfahren.

Inzwischen wurde bekannt, dass der Bundesrat das Problem erkannt habe und offenbar demnächst neue noch härtere Gesetze vorschlagen wird. Gemäss dem Bundesrat genügen Fahrausweisentzüge und Geldbussen nicht. Es müssen seiner Ansicht nach nun offenbar lange Haftstrafen her.

Wenn das so weitergeht, werden wir unsere Gefängnisse in Zukunft nicht mehr mit Straftätern (Mördern, Betrügern, Vergewaltigern, Gauner, Diebe, Schlägertypen) sondern mit Automobilisten, die gegen die tyrannischen Strassenverkehrsgesetze verstossen haben gefüllt. 99% dieser inhaftierten Automobilisten werden dabei niemandem einen Schaden zugefügt haben sondern lediglich ohne Fahrausweis gefahren sein. Soweit wird es kommen, ihr werdet es sehen.

Die Schweizer Gesetzgebung wird meiner Ansicht nach, dank linker Autohasserpolitik dem Justizsystem von Roland Freisler zusehends ähnlicher.

Gerichtspräsident und Scharfrichter Freisler

2007-07-05

Schwerer Unfall war kein Raserunfall!!!!!!!!

Von dailytalk @ 11:21 [ Verkehr ]
Vor knapp einem Jahr hat es auf der Forch-Autostrasse einen schweren Unfall mit sechs Toten gegeben. Die Rekonstruktion hat nun ergeben, dass keines der beteiligten Fahrzeuge mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Primäre Ursache war eine seitliche Kollision zweier Fahrzeuge.

Dieses Bild zeigt die Unfallstelle beim schweren Forch-Unfall, doch es war kein Raserunfall!!!!!! Dennoch zeigen Organisationen wie Road Cross immer wieder solche Bilder ohne genau darzulegen was genau die Unfallursache war. Mit diesen fiesen manipulativen Tricks arbeiten Medien und Autohasserkreise immer wieder!!!!!


Der schwere Unfall mit sechs Toten auf der Forch-Autostrasse vom 11. Juli des letzten Jahres ist kein Raserunfall gewesen. Dies ergab die Rekonstruktion des Unfalls durch den Wissenschaftlichen Dienst und den Unfalltechnischen Dienst der Stadtpolizei Zürich, wie die zürcherische Staatsanwalt See/Oberland am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Uster bekanntgab.

Bei allen sechs am Unfall beteiligten Fahrzeugen liessen sich keine unfallursächlichen Geschwindigkeitsübertretungen nachweisen, hiess es. Den Lenkern der in die Folgekollisionen verwickelten Fahrzeuge könne weder ein zu geringer Abstand noch eine zu späte Reaktion nachgewiesen werden.

Primäre Unfallursache war gemäss den Angaben die seitliche Kollision zweier Personenwagen, die beide in Fahrtrichtung Hinwil unterwegs waren. Durch die Kollision gerieten die beiden Fahrzeuge in den Gegenverkehrsraum, wo sich die Folgekollisionen mit vier in Richtung Zürich fahrenden Autos abspielten.

Beim Unfall waren sechs Personen getötet und vier weitere teils schwer verletzt worden.

Also hört mir endlich mit dieser Raserphobie auf!!!!



Quelle

2007-07-04

49 Verkehrstote auf 1 Million Einwohner

Von dailytalk @ 09:27 [ Verkehr ]
Jetzt ist es raus! 2006 starben im Schweizer Strassenverkehr 370 Verkehrsteilnehmer. Das sind 49 Tote auf 1'000'000 Einwohner oder 20 mal weniger als 1 Promille auf 1 Million Einwohner. (1 Promille wären 1000 Personen!!!)

Allen, die ständig härtere Strafen fordern oder blind den Medienhetzkampagnen bzw. der Autohasserhysterie folgen sollten diese tiefen Zahlen zu denken geben. So wenig Tote sind angesichts des ständig steigenden Verkehrsaufkommens und einer Verkehrsinfrastruktur, die auf das Verkehrsaufkommen der 60iger Jahre ausgelegt ist (war um ein Vielfaches geringer als das heutige) normal bzw. im Vergleich zum nahen Ausland tief.

Härtere Strafen, bzw. mehr Kontrollen, Massnahmen etc. sind also durch diese tiefe Zahlen nicht zu rechtfertigen. Die Kirche ist im Dorf zu lassen und aus kleinen Mücken sind keine grossen Elefanten zu machen, sprich die Verhältnismässigkeit muss gewahrt werden. Einzig ein Ausbau der Strassen um dem aktuellen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden ist jetzt angezeigt. Wir brauchen mehr Strassen, v.a. mehr Autobahnen, eine 2. Gotthardröhre und breitere Strassen. Der Verkehrsminister des Bundes hat die Pflicht, eine Verkehrsinfrastruktur zu gewährleisten, die dem gegenwärtigen Vekehrsaufkommen gerecht wird! Wo Staus entstehen ist diese Gewährleistung nicht gegeben.

Unfallstatistik des BfS

2007-06-29

0-Promillegrenze für Alkohol am Steuer ist Unsinn.

Von dailytalk @ 16:03 [ Verkehr ]
Kaum verursacht ein stock betrunkener Autofahrer wie heute in Emmen einen schweren Unfall, schon melden sich wieder diese Puritaner und Autohasser zu Wort und fordern lautstark die Einführung der 0-Promillegrenze.

Quelle

Doch solche Forderungen sind hirnrissiger Schwachsinn, denn auch die 0-Promillegrenze hätte den Unfall nicht verhindert! Denn seien wir doch mal ehrlich, wer heute schon mit über 1 Promille ins Auto steigt obschon höchstens 0,5 Promille erlaubt sind, den hält auch eine 0-Promillegrenze nicht davon ab.

Zudem, wäre der Mann vor dem Unfall in eine Polizeikontrolle gekommen, er hätte den Füherausweis bereits nach geltendem Recht sofort abgeben müssen und hätte zudem eine knallharte Strafe wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand erhalten. Es ist also aboluter Käse jetzt wieder aus ideologischen Gründen für die 0-Promillegrenze zu plädieren.

2007-06-27

Wie kam es zur Tempolimite 120 auf Autobahnen?

Von dailytalk @ 12:16 [ Verkehr ]
Ursprünglich wurde mal irgendwann in den 70er Jahren Tempo 130 (und 100 ausserorts) eingeführt.

Als dann in den 80er Jahren die Waldsterbehysterie grassierte, wurde von linksgrüner Seite lautstark Tempo 80/100 gefordert. Der wankelmütige Bundesrat hat sich dann 1984 für den schlechten Kompromiss 80/120 entschieden.

Später nachdem die Waldsterbehysterie wieder abgeflaut war, wurde die Initiative für Tempo 100/130 (also die Wiedereinführung der alten Limiten) lanciert.

Die Abstimmung über die Initiative fand dann (vermutlich absichtlich) allerdings erst 1989 (zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt...aufkommen der Treibhauseffektdebatte) statt und die Initiative wurde abgelehnt. Es blieb also bei bei Tempo 80/120. Wenn ich mich recht erinnere, wurde im damaligen Abstimmungskampf vor allem argumentiert, dass Tempo 100 ausserorts für viele Sonntagsfahrer zu hoch sei und dass ein Tempolimit nicht in die Verfassung gehöre.

Fakt ist jedoch, dass die Geschwindigkeit alleine sehr selten Unfallursache ist. Auf Autobahnen gibt es trotz der dort gefahrenen wesentlich höheren Geschwindigkeiten massiv weniger Unfalltote als auf anderen Strassen, auf denen tiefere Tempolimiten gelten. Hauptursache für Unfälle dürfte Unaufmerksamkeit bzw. nicht den Verhältnissen angepasstes Fahren sein. Den Verhältnissen angepasst ist nicht zu verwechseln mit sturem und permanten langsamfahren sondern mit an die Umgebung bzw. die Verkehrs- und Wetterverhältnisse angepasstem Fahren.

2007-06-26

Thema: Tempo 130 auf Autobahnen durchaus vertretbar!

Von dailytalk @ 14:15 [ Verkehr ]
Einst gab es auf Schweizer Autobahnen keine Tempolimite, dann kam Tempo 130 und heute hat man 120 bzw. je nach Strassenabschnitt eine noch tiefere Limite von Tempo 80-100.

Die Senkung von Tempo 130 auf Tempo 120 wurde damals mit der Umweltbelastung (saurer Regen und Waldsterben) begründet. Neue Studien haben aber nun gezeigt, dass mit Temporeduktionen kaum eine Entlastung der Umwelt erreicht werden kann.

Angesichts der Tatsache, dass eine tiefere Geschwindigkeit nicht wesentlich zum Umweltschutz beiträgt, Autobahnen zu den sichersten Strassen mit den wenigsten tödlichen Unfällen gehören (obschon diese Strassen mit höherer Geschwindigkeit befahren werden!), sich ja eh 95% aller Autofahrer nicht an die Tempolimite 120 halten und schneller fahren und die Schweiz zu den Ländern gehört, welche die härtesten Strafen für Verkehrsdelikte vorsehen, wäre es doch vertretbar die ursprünglich gültige Tempolimite von 130 wieder einzuführen.



Hier können Sie darüber abstimmen!

2007-05-18

Wer anderen eine Grube gräbt...

Von dailytalk @ 18:29 [ Verkehr ]
Mit Freude habe ich vernommen, dass SVP-Nationalrat Peter Spuhler ein Raser ist, der seinen Führerausweis für 3 Monate abgeben muss.

Nicht weil er bei der SVP ist (bin selber SVP-Mitglied, wenn auch ein liberaleres...) sondern weil er im Jahr 2004 im Nationalrat eine Pedition von Adrian Amstutz für ein öffentliches Raserregister mitunterzeichnet hat. Darin forderte er, dass als Raser gilt, wer mehr als 30 km/h über der zulässigen Tempolimite fährt, und dass Raser mit Namen, Wohnort und Nationalität schweizweit registriert werden.

Nun ist er selber im INNERORTSBEREICH!!!! wo generell Tempo 50 gilt mit 82 km/h erwischt worden. Folglich sollte man also nun seinen Namen, seine Adresse sowie seine Nationalität veröffentlichen. Er selber hat das ja so verlangt.

Wundert mich ja nicht, dass er die Strafe ohne murren akzeptiert und auf einen Rekurs verzichtet. Sonst würde es nämlich heissen, dass er Wasser predigen würde und selber aber für sich Wein fordere.

Tja, wer anderen eine Grube gräbt, fällt halt hin und wieder auch mal selber hinein. Spuhler ist übrigens nicht der einzige Parlamentarier, der für harte Massnahmen steht und sich dann aber selber nicht immer an die Gesetze, bei denen man selber massgeblich mitgewirkt hat, hält.

Ich sehe es halt nicht wie der nicht mehr ganz so junge Herr Wiederkehr (der in jungen Jahren selber wegen einem Verkehrsdelikt belangt wurde) und Co. Man darf einfach nicht nur auf die Geschwindigkeit alleine schauen. Es kommt immer auch auf die Verhältnisse an. (Strassenverhältnisse, Verkehrsverhältnisse, Sichtverhältnisse usw.). Denn bei guten Sichtverhältnissen und Strassenverhältnissen, die rechtzeitiges Ausweichen bzw. Reagieren ermöglichen ist der Bremsweg und somit die Geschwindigkeit nicht massgebend. So ist es deshalb auch so, dass sich gerade auf den Strassen, wo am schnellsten gefahren wird, auf den Autobahnen, am wenigsten Unfälle mit Todesfolge ereignen.

Zudem ist es nicht das Gleiche, wenn einer mit 80 mitten durch belebte Strassen der Stadt Zürich rast wie wenn einer z.B. zwar auch noch im Innerortsbereich (aber bereits ausserhalb der Wohngegend) mit 80 auf einer Strasse fährt wo links und rechts nichts als Wiese ist, die Strasse schnurgerade ist und es ausser ihm keine anderen Verkehrsteilnehmer gibt. Nach heutigem Gesetz werden aber beide gleich hart bestraft. Meiner Ansicht nach ist das ein fertiger Witz, der den tatsächlichen Umständen nicht gerecht wird. Wer mit 80 durch eine belebte Innerorts-Strasse rast handelt grobfahrlässig.

Wer mit 80 aber durch eine lehre Innerorts-Strasse ausserhalb der Wohngegend fährt, die er zudem gut überblicken kann und bei der er nicht damit rechnen muss, dass sich plötzlich aus dem Nichts ein Kind oder so materialisiert, dem kann man zugute halten, dass er womöglich den Verhältnissen Rechnung getragen hat....selbst wenn er damit die Tempolimite von 50 überschritten hat. So einem Fahrer kann man keine Rücksichtslosigkeit unterstellen. Demzufolge sollte auch das Strafmass ein anderes sein!

Der Schweizer Raser Peter Spuhler


2007-05-15

Autoraserphobie hat mit Überalterung zu tun

Von dailytalk @ 21:57 [ Verkehr ]
Vor 10 Jahren hatten wir noch nicht so eine Autoraserphobie. Vor 10 Jahren gabs noch keine Balkanraserhetze.

Meiner Meinung nach ist die Ursache dieser Autoraserphobie in der demographischen Entwicklung zu suchen. Die Bevölkerung wird immer älter....es gibt je länger je mehr Alte und immer weniger Junge.

Alte Menschen können unter Umständen nicht mehr so schnell denken wie Junge. Sie denken langsamer, laufen langsamer und leiden zuweilen unter Demenz. Solche Leute fahren selbstverständlich auch langsamer und sind schreckhafter.

Kein Wunder fühlen sich solche Leute dann bedroht, wenn ihnen ein junger Lenker mit jugendlichem Elan begegnet.

Da in einer Demokratie die Mehrheit das Sagen hat, geben die Alten dann auch den Jungen den Tarif durch. Der Tarif heisst Nulltoleranz!!!!! Jugendlicher Übermut wird dann mit knallharten Strafen vergolten.

Wer früher mit 80 km/h durchs Dorf fuhr bekam eine Busse von CHF 40.00 (wenn überhaupt) und damit hatte es sich....wer heute mit Tempo 80ig durchs Dorf fährt, bekommt eine Busse im 4-Stelligen Bereich, zusätzlich eine lohnabhängige Strafe und muss den Ausweis für mindestens 3 Monate abgeben. Wenn er Pech hat und es mit einem scharfen Staatsanwalt bzw. Richter zu tun bekommt, dann wird ihm sogar das Auto gestohlen (beschlagnahmt).

Die Zahl der Sonntagsfahrer nimmt zu und sie sind zudem tagtäglich auf den Schweizer Strassen anzutreffen. Früher nannte man Sonntagsfahrer Leute, die während der Woche mit dem ÖV pendelten und am Wochenende bei mangelnder Fahrpraxis mit dem Auto ins Grüne fuhren. Wobei sie dabei mehr auf die Landschaft als auf die Strasse achteten und meist im Schneckentempo dahintuckerten. Solche Leute kann man vermehrt auch an anderen Wochentagen sehen. Es sind Leute, die den Vortritt missachten, in Tempo 80 Zonen mit 60 herumtuckern und meinen, dass man sich ihrem Fahrstil anzupassen habe. Und wehe es wagt einer sie in der Tempo 80 Zone zu überholen (weil sie 60 fahren)...dann wird sofort agressiv protestiert indem man zu einem Hubkonzert ausholt.

Neulich sah ich auf der Heckscheibe eines Kleinwagens folgenden Schriftzug:

"Radarblitze sind etwas für Egoisten!"

Selten einen derart saublöden Spruch gehört. 1. sind alle Menschen egoistisch..gehört irgendwie zum Selbsterhaltungstrieb und 2. ist der Kriecher und Schleicher ein grösserer Egoist als der Schnellfahrer. Denn es ist ja der Kriecher und Schleicher der andere zwingt sich seinem Tempo anzupassen...indem er hinter sich eine Kolone oder gar einen Stau verursacht. Der Schnellfahrer hingegen überholt einfach und braust weiter...er zwingt dabei niemanden ihm zu folgen.

Ausserdem ist es so, dass Langsamfahrer gefährliche Überholmanöver regelrecht provozieren! Wer in der Tempo 50 Zone 40 fährt ist einfach ein Idiot! Und dann gibts ja noch die Leute, die bevor sie abbiegen brüsk auf die Bremse treten, dann eine Denkpause einlegen und erst danach den Blinker betätigen....wäre eigentlich nett, wenn sie den Blinker betätigen würden bevor sie auf die Bremse treten...der nachfolgende Verkehr würde es danken.

Finde es einfach schlimm, dass die Bevölkerung von alten Männern wie Wiederkehr und Leuenberger gegen Automobilisten, die zügig und sportlich fahren wollen aufgehetzt wird.

Wundert mich ja nicht, dass man in der Schweiz keine Formel1 Rennbahn hat...würde der betagten Bevölkerung ja nur den Frieden und die Ruhe rauben...

Es ist also kaum überraschend, dass vorwiegend alte schreckhafte und von Demenz geplagte Männer und Leute, die einen passiven Fahrstil pflegen (vorwiegend Frauen) für ständig neue Gesetzesverschärfungen eintreten.


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