Die Chance, die in der Suprimekrise steckt
| Von dailytalk @ 15:56 | [ Wirtschaft/Konjunktur ] |
Jede Krise ist auch eine Chance. Die Suprimekrise entstand während der Hochkonjunktur als die Zinsen tief waren, der Häusermarkt boomte und die Immobilienpreise infolge hoch waren. Immobilienbesitzer konnten günstige Kredite auf ihre hochbewerteten Häuser aufnehmen und so vom boomenden Immobilienmarkt profitieren.
Als die Zinsen angehoben wurden und der Häusermarkt zusammenbrach, fielen auch die Häuserpreise. Somit waren die Kredite, welche die Banken an die Häuserbesitzer gegeben hatten nicht mehr gedeckt, da ja der Gegenwert der Immobilie auf welche der Kredit aufgenommen wurde nicht mehr soviel Wert hatte wie zurzeit als der Kredit während der Hochkonjunktur aufgenommen wurde. Infolge wurden die Kunden von den Banken aufgefordert die Unterdeckung mittels Kreditrückzahlungen oder anderen Sicherheiten zu beseitigen. Gleichzeitig wurden die Zinsen angehoben um die Inflation zu bekämpfen, was allerdings dazu führte, dass die Schuldner nun auch noch neben der Unterdeckung ihrer Kredite zusätzlich höhere Schuldzinsen zu zahlen hatten und haben.
Aus diesem Grund hat es vielen Schuldnern das Eigenheim gekostet und ist der US-Häusermarkt zusammengebrochen. Die UBS und zahlreiche andere Kreditinstitute hat diese Geschichte viel Geld gekostet.
Doch, ist das wirklich das Ende? Was ist der Status Quo? Sowohl die wirtschaftsfreundliche US-Regierung als auch die amerikansiche Notenbank tun alles um die Krise zu bewältigen. Die US-Regierung indem sie Steuerrückvergütungen an die Steuerzahler macht (bringt den Leuten wieder Geld in den Sack) und die US-Notenbank mit ihrer Tiefzinspolitik. Gleichzeitig haben wir in den USA jede Menge günstige Häuser offenbar teilweise in guten Lagen, die jetzt die Chance für Schnäppchenjäger und Immobilienspekulanten sind! (Ein Spekulant kauft in der Regel dann, wenn die Preise am Arsch sind, damit er nachdem die Krise vorbei ist die Häuser teuer an jene verkaufen kann, die während der Krise gekniffen haben).
Ich sehe folgende Chance: Intelligente solvente Leute können die gegenwärtigen Krise zu ihren Gunsten nützen. Zauderer und Angsthasen werden warten bis die Krise ausgestanden ist und dann erst kurz vor der nächsten Krise wieder einsteigen.
Das Timing ist etwas vom Schwierigsten bei der Sache. Wer zu früh einsteigt verliert und wer zu spät einsteigt verliert ebenfalls (wenn er erst kurz vor dem nächsten Crash einsteigt) oder schmälert zumindest die mögliche Gewinnmarge. Daher ist es bei Kaufobjekten wichtig, dass man sich über dessen tatsächlichen Wert im Klaren ist und mögliche Unterbewertungen erkennt.
Als die Zinsen angehoben wurden und der Häusermarkt zusammenbrach, fielen auch die Häuserpreise. Somit waren die Kredite, welche die Banken an die Häuserbesitzer gegeben hatten nicht mehr gedeckt, da ja der Gegenwert der Immobilie auf welche der Kredit aufgenommen wurde nicht mehr soviel Wert hatte wie zurzeit als der Kredit während der Hochkonjunktur aufgenommen wurde. Infolge wurden die Kunden von den Banken aufgefordert die Unterdeckung mittels Kreditrückzahlungen oder anderen Sicherheiten zu beseitigen. Gleichzeitig wurden die Zinsen angehoben um die Inflation zu bekämpfen, was allerdings dazu führte, dass die Schuldner nun auch noch neben der Unterdeckung ihrer Kredite zusätzlich höhere Schuldzinsen zu zahlen hatten und haben.
Aus diesem Grund hat es vielen Schuldnern das Eigenheim gekostet und ist der US-Häusermarkt zusammengebrochen. Die UBS und zahlreiche andere Kreditinstitute hat diese Geschichte viel Geld gekostet.
Doch, ist das wirklich das Ende? Was ist der Status Quo? Sowohl die wirtschaftsfreundliche US-Regierung als auch die amerikansiche Notenbank tun alles um die Krise zu bewältigen. Die US-Regierung indem sie Steuerrückvergütungen an die Steuerzahler macht (bringt den Leuten wieder Geld in den Sack) und die US-Notenbank mit ihrer Tiefzinspolitik. Gleichzeitig haben wir in den USA jede Menge günstige Häuser offenbar teilweise in guten Lagen, die jetzt die Chance für Schnäppchenjäger und Immobilienspekulanten sind! (Ein Spekulant kauft in der Regel dann, wenn die Preise am Arsch sind, damit er nachdem die Krise vorbei ist die Häuser teuer an jene verkaufen kann, die während der Krise gekniffen haben).
Ich sehe folgende Chance: Intelligente solvente Leute können die gegenwärtigen Krise zu ihren Gunsten nützen. Zauderer und Angsthasen werden warten bis die Krise ausgestanden ist und dann erst kurz vor der nächsten Krise wieder einsteigen.
Das Timing ist etwas vom Schwierigsten bei der Sache. Wer zu früh einsteigt verliert und wer zu spät einsteigt verliert ebenfalls (wenn er erst kurz vor dem nächsten Crash einsteigt) oder schmälert zumindest die mögliche Gewinnmarge. Daher ist es bei Kaufobjekten wichtig, dass man sich über dessen tatsächlichen Wert im Klaren ist und mögliche Unterbewertungen erkennt.
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