2007-12-28

dailytalk

Von dailytalk @ 20:03 [ Allgemeines ]
Dailytalk hat ein neues Outfit erhalten.



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2007-12-18

Von der Geburtenrate über die Bildung zum Reichtum

Von dailytalk @ 18:36 [ Allgemeines ]
Wenn man sich die Entwicklung des Bildungsniveaus von westeuropäischen Frauen bzw. die rückläufige Entwicklung der Geburtenraten in westeuropäischen Ländern anschaut, kommt man zum Schluss, dass gebildete Frauen weniger Kinder auf die Welt bringen als weniger gut gebildete bzw. ungebildete Frauen.

Selbstverständlich kann man nun sagen, dass es zur Verhütung nicht viel Bildung bedarf. Jede Frau in Westeuropa sollte ja inzwischen wissen, dass es diverse Arten der Verhütung gibt. (Pille, Pille danach, Implanon, Spirale, Kondom, Femidom usw. usf.) Mit diesem Einwand hat man sicher Recht, doch wage ich zu behaupten, dass gebildeten Menschen (geschlechtsunabhängig) die persönliche Selbstverwirklichung im Berufsleben wichtiger ist als die Fortpflanzung der Sippe. Leute mit weniger Bildung hingegen, denken vermutlich öfter nur an das EINE als Leute, die noch andere Flausen im Kopf haben.

Viele Intelligente oder wenigstens Gebildete sind schon an der Spitze der Maslowpyramide angekommen und versuchen zu Lebzeiten ins geistige Nirwana einzutreten. Die anderen hingegen beschränken sich darauf ihre Gene weiterzugeben, damit wenigstens künftige Generationen ihres Stammes ins Nirwana eingehen können.

Okay, diese Sicht hat etwas Westeuropäisches an sich. So kann nur jemand reden, der in einem komplett ausgebauten Sozialstaat mit allen Annehmlichkeiten und Benefits lebt. In Afrika sieht das natürlich wieder ganz anders aus. Dort kennt man kein Rentensystem wie in der Schweiz, dort streitet man sich auch nicht um Umwandlungssätze bzw. macht sich Sorgen wegen einer umgekehrten Alterspyramide. Dort besteht die Rentenversicherung einzig aus den Kindern. Doch ist das wirklich gescheiter?

Die Geschichte hat doch gezeigt, dass kinderreiche Familien entweder sehr Reich sind (islamische Fürstenfamilien, die aus einem Fürsten und seinem Haarem bzw. den daraus entstehenden Kindern bestehen) oder eben sehr arm. Denn wenn Hinz und Kunz 10 Mäuler statt 1 zu stopfen haben, dann werden die Mittel schneller knapp als beim Fürsten.

Reich ist nicht gleich reich. Ich wage zu behaupten, dass der neureiche Geldadel weniger Kinder hat als alteingesessene Fürstenhäuser, die ausser ihrer uralten Linie und ihrem blauen Blut oft kaum noch etwas haben. Der Neureiche ist im Gegensatz zum Sohn aus altem gutem Hause kein Verwalter eines von anderen zusammengetragenen Vermögens. Er hat es selber zusammengetragen und je nachdem investiert er es deshalb wieder in seine Unternehmungen (weil er nicht zu leben weiss oder nicht anders kann) oder aber er steigt frühzeitig aus um im Bewusstsein, dass ein Leben kurz ist, das Leben heute in vollen Zügen zu geniessen, da es morgen schon wieder vorbei sein könnte.

Von diesen eher philosophischen Betrachtungen kommt man schnell zu den religiösen. Gewisse Kenner Gottes befehlen ihren Unterwürfigen ja fruchtbar zu sein und Junge zu werfen was es das Zeug hält. Hintergedanke dürfte hierbei sein auf diese Art eine Gesellschaft zu verändern. Man muss sich ja nur einmal vorstellen wie streng gläubige zuweilen vermutlich sogar fanatisierte Eltern ihre Kinder erziehen. Ein wahrer Alptraum für jeden liberalen Freigeist.

Ob die religiös verordnete Fruchtbarkeit wirklich sinnvoller ist als der Hedonismus gewisser Neureicher darf im Hinblick auf den Klimawandel indes bezweifelt werden. Wieviele Menschen verträgt die Erde ohne dabei Fieber zu bekommen? Man denke einmal an die Megatonnen Metangas, welche die unzähligen kleinen Windelkacker produzieren. (Okay, die Theorien und Studien linker Wissenschaftler sollte man mit Argwohn betrachten, das stimmt auch wieder....)

Wie auch immer, soll jeder selber entscheiden ob er Kinder bekommen will oder nicht. Hüten wir uns einfach vor einem Sozialstaat, der Kinderlose bestrafen will. Früher verstand man unter Sozial die Gesinnung am Leid anderer Teilzuhaben in dem man ihnen half. Heute versteht man unter sozial sowas Ähnliches wie kriminelles Raubrittertum am erfolgreich arbeitenden Bürger (dabei bedient man sich nach dem Vorbild von Leuten wie Stalin staatlicher Zwangsmechanismen). Es gibt inzwischen Leute, die sich gar nicht mehr bewusst sind, dass die Sozialhilfe, welche sie bekommen von anderen Leuten erarbeitet werden musste. Hüten wir uns davor die Schuld immer bei anderen zu suchen. Klar ist es einfach hinter dem persönlichen Leid immer gleich Leute wie Ospel, Vasella oder Bush zu sehen. Doch seien wir doch einmal ehrlich, diese Leute sind für unseren ganz persönlichen Lebensweg nicht wirklich verantwortlich. Zumindest meistens nicht.

Jedem seine kleine Yacht, mir das Meine.

2007-12-16

Linke wollen die SVP spalten

Von dailytalk @ 17:46 [ Politik ]
Was nach den Bundesratswahlen in Bern und Graubünden abgeht, wird derzeit von den Linken genüsslich hochstilisiert um einen Keil zwischen die SVP zu treiben. Es ist von SVP-Abweichlern die Rede und es wird spekuliert ob die SVP auseinander-breche usw. usf. Ziel ist es die stärkste Partei des Landes zu spalten. Es wird den Linken nicht gelingen!

Die Berner und Bündner tun sich deshab so schwer mit der Bundespolitik, weil sie mit Bundesräten aus ihren eigenen Reihen betroffen sind. Da spielt sehr viel Kantönligeist und Kantönlipatriotismus eine Rolle. Man ist stolz eigene Bundesräte zu haben, das ist alles. Es geht nicht um den Kurs, denn sogar in Graubünden und Bern gibt es Leute, die sehr unzufrieden damit sind, dass Bundesrat Christoph Blocher abgewählt wurde.

Deshalb darf man die Sache auch nicht überbewerten. Sowohl in Bern als auch in Graubünden haben wir es mit Leuten zu tun, die alles andere tun werden als das was die Linken gerne hätten. Davon bin ich überzeugt.

Christoph Blocher, einer der besten Bundesräte (wenn nicht der Beste) der Schweiz wurde ohne sachlichen Grund abgewählt. Er hatte in seiner Amtszeit sowohl sein Departement als auch die Geschicke unseres Landes erfolgreich geführt. Ebenfalls ging es bei seiner Abwahl nicht um die Konkordanz wie z.B. bei Bundesrätin Metzler! Seine Abwahl wird als Schande von Bern in die Geschichte eingehen.


2007-12-15

Was spricht für die Wahl des Bundesrates durch das Volk?

Von dailytalk @ 17:21 [ Politik ]
Die Schande von Bern vom 12.12.2007 lässt erneut den Ruf nach direkten Bundesratswahlen (Wahl des Bundesrates durch das Volk) laut werden. Wenn man als Mensch mit demokratischer Gesinnung darüber nachdenkt, erkennt man, dass dies gar nicht so eine schlechte Idee wäre.

Die direkte Wahl der 7 Bundesräte im Majorzwahlsystem durch das Volk würde die demokratischen Rechte des Volkes stärken.

Bundesräte wären dem Volk mehr verpflichtet als heute. Sie wären dafür aber der Legislative weniger verpflichtet.

Die Gewaltentrennung wäre besser gewährleistet. Eine missbräuchliche Einflussnahme der Legislative auf die Exekutive (Drohung einer Abwahl bei Ungehorsam oder Missfallen bzw. Abrechnungen zwischen Parteien) wäre nicht mehr möglich.

Jedermann könnte sich vom Volk wählen lassen sofern er es schafft sich im Wahlkampf dem ganzen Volk bekannt zu machen und dessen Sympathien zu gewinnen. Leute mit einer Hausmacht (Partei) im Hintergrund hätten es aber wie bereits heute, einfacher.

Bevormundung der Wähler durch die Legislative würde wegfallen.

Das Volk könnte unliebsame Kandidaten nach ihrer Amtszeit wieder abwählen.


Flankierende Massnahmen für Notfälle
Für schwerwiegende Verfehlungen, die ein rasches Amtsenthebungsverfahren während der Amtszeit erfordern, könnte eine gesetzlich klar geregelte (die Tatbestände müssten klar gesetzlich festgehalten sein) Spezialvollmacht für die Legislative geschaffen werden. So bliebe in Notfällen eine klar umschriebene Einflussnahme durch die Legislative weiterhin möglich, wäre allerdings eng eingegrenzt.

2007-12-13

Schande von Bern

Von dailytalk @ 10:28 [ Politik ]
Was gestern und heute in Bern passiert ist, ist eine Schande und ein Skandal! Ein Bundesrat, der ausgezeichnete Arbeit geleistet hat wurde einzig deshalb, weil er den Linken nicht gepasst hat abgewählt.

Die Aktion war von langer Hand sorgfältig vorbereit und begann bereits mit 1. Angriffen einer von Linken und Blocherfeinden dominierten GPK auf die Person Blocher sowie der Pressekonferenz vom 5.09.2007 als die Präsidentin der GPK-Subkommission, die CVP-Frau Lucrezia Meier-Schatz mit falschen Anschuldigungen, unwahren Behauptungen und Unterstellungen versuchte Bundesrat Blocher in ein falsches Licht zu stellen.

Die Aktion (Geheimplan) wurde jedoch aufgedeckt und die SVP gewann daraufhin im Oktober in einem Wahlkampf, indem Bundesrat Blocher, bzw. dessen Wiederwahl das Hauptthema war, die National- und Ständeratswahlen. Mit 29% konnte die SVP ihren Wähleranteil nochmals steigern. Klar ist, dass diese Wähler eindeutig wollten, dass Bundesrat Blocher im Bundesrat bleibt.

Die Bundesversammlung ist gestern diesem Anliegen nicht gefolgt. Die Linke, welche in den National- und Ständeratswahlen vom vergangenen Oktober verlor, entschied die Amtszeit von Bundesrat Blocher nicht mehr zu erneuern. Der Kommunist Josef Zysiadis, welcher eigentlich zu den grossen Verlierern der Oktoberwahlen gehört (er wurde nämlich abgewählt und war nur dank des Verzichts einer gewählten Parteigenossin noch im Nationalrat) beschwor die vereinigten Fraktionen von CVP, Kommunisten, EVP, GLP, Grünen und Sozis anstelle von Bundesrat Blocher Frau Widmer-Schlumpf, die Finanzdirektorin von Graubünden zu wählen. Darauhin folgte das Parlament seinem Antrag und wählte Widmer-Schlumpf im 2. Wahlgang zur Bundesrätin.

Klar ist, dass die SVP es nicht akzeptieren kann, dass ihr nach Schmid ein 2. Bundesrat bzw. Bundesrätin aufgezwungen wird. Sie ist es den Wählern schuldig auf Linie zu bleiben. Mit Demokratie hat es übrigens nicht viel zu tun, wenn ein amtierender Bundesrat von Vertretern des Volkes und der Stände gegen den erklärten Willen einer Mehrheit des Volkes abgewählt wird. Demokratie heisst Herrschaft des Volkes und nicht Herrschaft der Parteifunktionäre und Amtsträger. Künftig sollten Bundesräte daher vom Volk gewählt werden.

Es kann nicht sein, dass eine Partei, welche als Siegerin der National- und Ständeratswahlen hervorgegangen ist so abgehalftert wird! Noch im Oktober war übrigens auch in den Medien überall klar, dass Bundesrat Blocher wieder gewählt wird. "Eine Abwahl von Bundesrat Blocher sei nach diesem ausgezeichneten Ergebnis der SVP endgültig vom Tisch", liessen damals zahlreiche Medien verlauten.

Unverständlich ist was in Graubünden abgeht. Nur für eine Frau zu sein, weil sie aus der eigenen Region kommt und eine Frau ist, ist dumm. In der Politik geht es um Inhalte, die eine Person vertritt und bei Widmer-Schlumpf ist klar, dass sie nicht die Hauptlinie der SVP vertritt, so war sie z.B. gegen das Steuerpaket weil sie um Einnahmen und Pfründe für den Kanton Graubünden bangte.

Zu Frau Widmer-Schlumpf ist zu sagen, dass sie ihre persönlichen Ambitionen und Karrierewünsche über die Gesamtinteressen ihrer Partei gestellt hat. Ihr war das Pöstchen wichtiger als die Politik. Jemand, der eine Partei in dieser Art und Weise verrät gehört ausgeschlossen dass ist klar. Ausserdem sei hier einmal klar gesagt, dass es keine Fähigkeit ist, die Tochter eines ehemaligen Bundesrates zu sein!

Mit ihrem Verrat an der eigenen Partei wird Schlumpf zur Gehilfin von Leuten wie Darbellay, welche nun hoffen, einen Keil in die SVP treiben zu können um diese zu spalten. Ähnliche Vorfälle kennt man ja aus Österreich wo sich die BZÖ von der FBÖ abspaltete. Möglicherweise haben ja die Österreicher auch diesmal wieder beratend der CVP zur Seite gestanden. Wie damals schon während des Sonderbundskrieges als die katholischen Kantone (=CVP-Stammländer) Habsburg um Hilfe gegen die liberalen Protestanten baten. Zum Glück hatten die Österreicher damals eigene liberale Aufstände niederzuschlagen und konnten damals den schweizer Katholiken nicht zur Hilfe eilen. Hätten sie damals den Katholiken geholfen, gäbe es die Schweiz womöglich gar nicht!!!

2007-12-12

Die Konkordanz ist tot!

Von dailytalk @ 15:35 [ Politik ]
Heute wurde in Bern die Konkordanz zu Grabe getragen. Künftig wird es eine linke Regierung in Bern geben soviel ist gewiss.

Etwas anderes ist nicht zu erwarten, wenn "sogenannte" Bürgerliche von der CVP und FDP einer Empfehlung eines Kommunisten, Josef Zysiadis von der PdA ist Kommunist, folgen. (Zysiadis beantragte heue morgen Widmer-Schlumpf zu wählen)

Hoffentlich weiss Widmer-Schlumpf was zu tun ist. Jetzt geht es um den Wählerauftrag und nicht um persönliche Ambitionen, sie darf die Wahl auf gar keinen Fall annehmen! Die SVP wurde nicht dank Widmer-Schlumpf zu dem was sie ist, also soll sie ja nicht meinen, dass sie und ihre paar Getreuen die Mehrheit in der SVP vertreten!!! Wenn sie nicht gewählt wird, werden die Linken den Schwaller zum Bundesrat machen, soviel steht fest.

Der Unmut in der Bevölkerung wird wachsen. Wenn das Volk entschieden hätte, wäre es anderst herausgekommen. Heute wurden fast 30% des Wahlvolkes abgewatscht. Der Wahlkampf im Oktober (National- und Ständeratswahlen) war hauptsächlich von Blochers Wiederwahl dominiert. (Geheimplan, Komplott etc.). Das die SVP diese Wahlen dann dennoch gewonnen hat indem sie ihren Wähleranteil sogar noch auf 29% ausbauen konnte zeigt doch, dass die Wähler der SVP vorallem wegen Blocher SVP gewählt haben. Folglich ist er legitimer SVP Bundesrat. Ohne ihn kann die SVP nur noch in der Opposition glaubwürdig politisieren das ist auch klar.

Mein Tipp an die Kollegen in Bern, macht den Linken das Leben so schwer wie möglich, erfüllt euren Wählerauftrag. Bekämpft linke Gesetzesvorlagen wo ihr nur könnt.

Es wird Zeit, dass Bundesräte vom Volk gewählt werden, mit heutigen technischen Mitteln wäre das im Gegensatz zum 19 Jht. kein Problem mehr.

Ein trauriger und wütender Wähler.


2007-12-11

CVP, Steigbügelhalter einer linken Regierung?

Von dailytalk @ 20:08 [ Politik ]
Wie ihr sicher schon wisst, liess CVP-Fraktionschef Urs Schwaller heute Abend verlauten, dass die CVP am morgigen Wahltag keinen Kampfkandidaten aufstellen werde, da sie die Konkordanz hochhalte. Sie tut gut daran, denn alles andere wäre unglaubwürdig.

Soweit so gut, doch leider nicht ganz. Gemäss Schwaller werde die CVP Blocher morgen nicht wählen. Man werde einen anderen Kandidaten wählen. Namen wurden keine genannt.

Damit werden alle Befürchtungen, die am 5.09.2007 aufgekommen sind bestätigt. Die Intrige gegen einen der fähigsten Bundesräte geht also weiter. Eigentlich skandalös. Blocher hat in seinem Departement aufgeräumt, Kosten eingespart und das Asylwesen in den Griff bekommen und zum Dank wollen sie ihn nun nicht mehr wählen. Unglaublich.

Wenn Blocher morgen nicht gewählt wird, werden die 29% der Wählerinnen und Wähler, die an den letzten National- und Ständeratswahlen SVP-Vertreter gewählt haben mit Füssen getreten. Ich beschwöre die SVP-Fraktion hiermit sofern der Worst-Case eintreten sollte wie angekündigt ohne mit der Wimper zu zucken in die Opposition zu gehen und von dort aus den Christlich-Sozialen bzw. einer möglichen linken Regierung die Hölle heiss zu machen.

Den anderen gebe ich zu bedenken, dass eine Abwahl Blochers das Ende der Konkordanz bedeutet. Nicht abzusehen was dies für Folgen für den sozialen Frieden im Land haben kann.

Interessanter Beitrag auf einem anderen Blog


Katholische Moral?

2007-12-10

Erpressungsvorwurf ist Unsinn

Von dailytalk @ 21:15 [ Politik ]
Linksgrüne Politiker werfen der SVP vor, dass diese versuche die anderen Parteien im Zusammenhang mit der Bundesratswahl von Herrn Blocher zu erpressen.

Dies ist natürlich absoluter Blödsinn. Lest den folgenden Beitrag, er wird euch die Augen öffnen!

Beitrag

Das wollen die anderen Parteien:


2007-12-04

Beziehungsdrama: Polizist dreht durch, 3 Tote

Von dailytalk @ 17:25 [ Politik ]
Gestern ereignete sich in der norddeutschen Stadt Neumünster ein Beziehungsdrama.

Ein Polizist erschoss mit seiner Dienstwaffe zwei Menschen. Stunden später richtete er sich selbst.

Die Leiche des 47-Jährigen wurde am Montagmittag vor dem Gebäude des Norddeutschen Rundfunks (NDR) in der Kieler Innenstadt gefunden. Die Opfer des Polizeibeamten waren laut Staatsanwaltschaft seine 44-jährige Ex-Frau und ein 52-jähriger Begleiter. Dabei soll es sich um den neuen Lebensgefährten der Frau handeln.

Amokläufe von Polizeibeamten kommen häufig vor. Sicherlich erinnern sich noch einige von euch an den Amoklauf von Günter Tschanun, dem Chef der Zürcher Baupolizei, der 1986 4 Menschen erschoss.

Ebenfalls kommen es hin- und wieder zu einem unverhältnismässigen Einsatz von Polizeiwaffen. In Oerlikon wurde einmal ein unschuldiger Passant von einem Polizisten erschossen und in der Zürcher Innenstadt schossen Beamte schon einmal mit ihren Dienstwaffen auf einen Raser.

Interessant wäre nun zu wissen wieviele Menschen in der Schweiz durch den Einsatz von Polizeiwaffen zu schaden kommen. Sofern diese Zahl höher wäre als z.B. bei Armeewaffen, was sehr wahrscheinlich ist, dann müssten die GSoA-Leute und die Frauen eigentlich fordern, dass man die Polizei entwaffnet. Schliesslich müsste ihrer Logik entsprechend jeder einzelne Tote einer zuviel sein, selbst wenn es sich dabei um einen Schwerstkriminellen handelt, der vorher noch 100 Frauen vergewaltigt und anschliessend zerstückelt hat.

Komisch, dass die Medien nicht laut darüber nachdenken ob von Dienstwaffen von Polizeibeamten nicht ein zu hohes Risiko für die Umwelt ausgeht. Schliesslich sind ja Polizisten auch nur Menschen und sicher nicht die Besseren als Schweizer Milizsoldaten.


Quelle

2007-12-02

Todesschütze vom Hönggerberg war ein militanter WEF-Gegner

Von dailytalk @ 17:36 [ Politik ]
Luis W., der Todesschütze vom Hönggerberg war gemäss 20 Minuten Online ein militanter WEF-Gegner, der bereits einen Molotow-Cocktail-Anschlag in der Zürcher Innenstadt verübt hatte. Er dürfte daher dem linken Spektrum zuzuordnen sein.

Aufgrund seiner Aktivitäten im linken Spektrum stellt sich mir daher die Frage, ob der chilenische Migrant mit Schweizer Pass Luis W. die Untat möglicherweise deshalb begangen hat, weil er die GSoA-Armeewaffen-Initiative unterstützen wolle. Auszuschliessen ist es aufgrund der vorliegenden Informationen jedenfalls nicht.

Immerhin wird inzwischen in mehreren Zeitungen darüber diskutiert, ob die Bluttat des 21-jährigen Wehrmanns vom vergangenen 23. November in Höngg bei ausreichendem Informationsfluss zwischen Justiz und Armee hätte verhindert werden können.

Ich bin da skeptisch, denn fest steht, dass Luis W. töten wollte. Vermutlich ist das ähnlich wie beim Sexualtrieb. Der Täter hört erst auf, wenn er befriedigt ist oder aber von der Polizei dingfest gemacht worden ist. Daher gehe ich davon aus, dass er auch ohne Armeewaffe gemordet hätte. Dann halt einfach mit einem normalen Gewehr. (z.B. einem Jagdgewehr oder einem herkömmlichen Karabiner, den man in Antiquitätenmärkten kaufen kann.)

Dennoch bin ich der Meinung, dass der Datenaustausch zwischen Militär und Justiz verbessert werden muss. 57% der in der Schweiz zwischen 2000-2004 verübten Tötungsdelikte wurden nämlich von Leuten verübt, die im Vorfeld wegen anderer Delikte bereits polizeilich erfasst wurden. Straftäter haben meiner Ansicht nach in der Armee nichts zu suchen.