2007-11-29

Deutschland hat mehr Tötungsdelikte als die Schweiz!!!

Von dailytalk @ 19:47 [ Politik ]
In der Schweiz ereigneten sich gemäss Statistik in den Jahren 2000-2004 im Schnitt 2,7 Tötungsdelikte pro 100'000 Einwohner im urbanen Raum und 1,5 Tötungsdelikte pro 100'000 Einwohner im ländlichen Raum.

Statistik Tötungsdelikte Schweiz

In Deutschland lag die Zahl der Tötungsdelikte pro 100'000 um einiges höher als in der Schweiz!!! Im Jahr 2002 gab es in Deutschland pro 100'000 Einwohner 3,2 Tötungsdelikte!!!! In der Rangliste der Grossstädte ab 200 000 Einwohner lag im Berichtszeitraum Erfurt mit einer Mord- und Totschlag-Rate von 10,5 (je 100 000 Einwohner) an der Spitze.

Quelle Tötungsdelikte in Deutschland


In der Schweiz, in der Bürger, die Wehrdienst leisten, ihre persönliche Waffe mit nachhause nehmen dürfen, ereignen sich also weniger Tötungsdelikte als in Deutschland, indem es untersagt ist Armeewaffen mit nachhause zu nehmen!!!!

So meine lieben und netten GSoA-Freunde, das ist doch wirklich interessant oder?!!! Eigentlich müsste man daraus den Schluss ziehen, dass die Deutschen ihre Armeewaffen auch mit nachhause nehmen sollten. Vermutlich würden es sich dann so mancher Schlafzimmerraubmörder nochmals überlegen ehe er in ein bewohntes Haus einsteigt.

Liebe Priska Grütter

Von dailytalk @ 16:52 [ Politik ]
Vielleicht sollten wir Soldaten uns vor den weiblichen Offizieren füdliblut ausziehen und genauer untersuchen lassen (Körperöffnungen inklusive) um 100% sicherzustellen, dass keine Munition abhandenkommt. Vielleicht sollten wird dann aber auch dem Waffenshop-Besitzer verbieten Waffen zu verkaufen...lol.

Spass beiseite: Unser Land ist keine sozialdemokratische Diktatur! Unser Land ist eine LIBERALE Demokratie. Der BUNDESSTAAT SCHWEIZ ist eine WILLENSNATION, welche ihren Bürgern vertraut.

Leute wie ich wollen eine MILIZARMEE weil sie glauben, dass BUERGER nicht so schnell auf andere BUERGER schiessen wie vom Sold abhängige Berufssöldner, die sich vorallem demjenigen verpflichtet fühlen, der ihnen das Salär zahlt.

Ausserdem kann man mit einer Buergerarmee nicht so einfach einen Angriffskrieg führen wie mit einer Söldnerarmee. Milizarmeen taugen vorallem zur Verteidigung von Heimat, Familie und Hof.

Zudem war ein ursprünglicher Grund weshalb man Armeewaffen bei den Bürgern lagerte der, dass man die Macht beim Volk wissen wollte. Also auch die Waffengewalt. Man wollte es dem Volk so ermöglichen sich gegen die Machtergreifung eines z.B. sozialdemokratischen Despoten zu wehren. Leider haben viele Leute diesen wichtigen Grundgedanken inzwischen vergessen.

Was mich stört ist, dass man wegen jeder einzelnen Tötung, die mit einer Armeewaffe geschieht einen riesen Wirbel veranstaltet. Da werden gleichzeitig x-Menschen in der Schweiz erstochen und niemand regt sich auf aber wehe es wird dann einer mit einem Sturmgewehr erschossen aber dann..na dann müssen wir natürlich alles auf den Kopf stellen. Dieser Aktivismus ist sehr GSoA-verdächtig.

In den Jahren 2000-2004 gab es 163 Tötungen mit Feuerwaffen. Schätzungen zufolge (Statistiken gibt es nicht) sind ca. 20% von diesen Tötungen mit Armeewaffen erfolgt. Das macht also knapp 33 Tötungen, die innert 4 Jahren mit Armeewaffen erfolgt sind. Gibt 8 pro Jahr.

Ein Promille von 7,5 Mio. Einwohnern sind 7500 Einwohner. Welchen Bruchteil eines Promilles von der Gesamtbevölkerung machen 8 Leute aus???? Wäre es möglich jemanden auch ohne Armeewaffe zu töten wenn man es unbedingt will? Kann man eine Frau nicht einfach auch mit blossen Händen erwürgen???

Fazit: Die Lagerung von Armeewaffen erhöht die Sicherheit in der Schweiz nicht wirklich. Sie macht aber die Armee noch unattraktiver als sie schon ist. (Genau das will die GSoA). Denn wieviele Zeughäuser haben wir im Land? Nichtmal jeder Kanton hat noch eins!!!! Sollen die Solothurner jeweils ins Zeughaus nach Bern fahren bevor sie in den WK einrücken oder bevor sie das Obligatorische schiessen wollen? Was ist mit dem Umweltschutz? Wer zahlt die Fahrkosten? Was ist mit den Opportunitätskosten für die verlorene Zeit für den langen Weg zum Zeughaus und zurück? Zahlt das der Steuerzahler?

Und alles wegen 8 Leuten, die dann halt womöglich vom Auto überfahren werden oder infolge des Passivrauchens sterben.

100% sicher ist nur der Tod, deshalb ist die Bünzli-Schweizer-Nulltoleranzpolitik auch ein Unsinn.

Ausgrabungsfund aus dem Mittelalter: Wahrscheinlich das Opfer einer Streitaxt

Beim Opfer handelt es sich um eine junge Frau, die ca. in der 2. Hälfte des 8 Jahrhunderts gelebt hat. Die Verletzungen führten zum sofortigen Tod und wurden vermutlich mit einer Streitaxt oder einem Schwert zugefügt.

Grabungsfund aus einem Massengrab der Schlacht von Visby.

Das Opfer hat 3 Projektile einer Schusswaffe (Armbrustbolzen) im Kopf, zudem wurde ihm mit einem Kriegshammer der Schädel zertrümmert.

Sowohl eine Streitaxt (handelsübliches Beil), einen Kriegshammer (grosser und schwerer Hammer) als auch eine Armbrust kann heute jeder ohne Waffenschein erwerben oder selber basteln. Es wäre übrigens ein Skandal wenn man im Heimatland des Wilhelm Tell einem seiner Nachkommen untersagen würde eine Armbrust zu besitzen. Auf so eine Idee könnte ja nur ein Gessler kommen.

2007-11-28

Tötungsdelikte in der Schweiz

Von dailytalk @ 22:53 [ Politik ]
In den Jahren 2000 bis 2004 haben in der Schweiz gesamthaft 859 Ereignisse stattgefunden, bei denen die Polizei nach heutigem Wissenstand von zumindest einer vollendeten oder versuchten Tötung gemäss Art 111-114 StGB ausgeht.

Urbane Gebiete waren mit einer durchschnittlichen jährlichen Häufigkeitsziffer von 2.7 Fällen auf 100'000 Einwohner stärker belastet als ländliche Gebiete, die eine Häufigkeit von 1.5 Fällen auf 100'000 Einwohner hatten.

Im Rahmen dieser Ereignisse wurden insgesamt 1'067 Opfer registriert. Davon waren 40% weiblichen und 60% männlichen Geschlechts.

Die höchste Opferbelastungsrate, bezogen auf die ständige Wohnbevölkerung, weisen Männer mit ausländischer Staatszugehörigkeit im Alter von 20-24 Jahren auf.

381 Personen (36%) starben an den Folgen der Tat, 319 Personen (30%) wurden dabei schwer verletzt. Die restlichen Opfer (34%) wurden entweder leicht oder nicht verletzt.

In der Mehrzahl, das heisst zu 70% wurden die Opfer mit Stichwaffen (380 Personen) oder mit Schusswaffen (365 Personen) angegriffen. Wobei die Tötungsdelikte mit Schusswaffen wesentlich häufiger Tödlich verliefen als diejenigen mit anderen Tatmitteln.

Im Zusammenhang mit diesen Straftaten wurden von der Polizei 934 tatverdächtige Personen registriert. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Männer (88%). Die höchste Tatverdächtigenbelastungsrate, bezogen auf die ständige Wohnbevölkerung, weisen ebenfalls Männer im Alter von 20-24 Jahren mit ausländischer Staatszugehörigkeit auf. 57% der Angeschuldigten waren bereits im Vorfeld der Tat wegen mindestens einer anderen Straftat polizeilich in Erscheinung getreten.

Bei 70% der Straftaten kannten sich die angeschuldigte Person und das Opfer. 45% aller Opfer standen in einer häuslichen Beziehung zur angeschuldigten Person.


Herausgegebene Statistik des BfS





Festzuhalten ist, dass es gemäss dieser Statistik in den Jahren 2000-2004 lediglich 381 Tötungen gab!

Schätzungen gehen davon aus, dass der Anteil an Tötungsdelikten involvierter Armeewaffen nur ca. 20% des Anteils aller an den Tötungsdelikten beteiligten Schusswaffen ausmacht. Das heisst von zwischen 2000-2004 insgesamt 163 erschossenen Personen sind ca. 33 Opfer einer Armeewaffe geworden. Auf 4 Jahre verteilt macht das ca. 8 Opfer pro Jahr. Und deswegen wollen Armeegegner nun rigoros durchgreifen und Armeewaffen aus den Haushalten verbannen.

Restriktiveres Armeewaffengesetz hätte Hönggerberg nicht verhindert!

Von dailytalk @ 19:16 [ Politik ]
Der Mann, der am Hönggerberg eine Untat begangen hat, war mit dem Tarnanzug unterwegs. Dies bedeutet, dass er offenbar gerade Militärdienst leistete und Wochenendurlaub hatte.

Armeeangehörige, die ihre Waffe mit in den Wochenendurlaub nehmen (weil sie z.B. übers Wochenende im Schützenhaus schiessen wollen) müssen den Tarnanzug tragen und dürfen nicht mit der Ausgangsuniform nachhause. Die anderen gehen mit der Ausgangsuniform nachhause und lassen die Armeewaffe in der Kaserne zurück wobei Verschluss und Waffe getrennt von einander gelagert werden. Die Verschlüsse kommen in eine spezielle Truhe, welche verschlossen wird.

Folglich hätte die Forderung der linken Armeewaffengegner im Fall Hönggerberg ja gar nichts gebracht, da der Mann ja selbst bei einem restriktiveren Waffengesetz, das die Lagerung der Armeewaffe ausserhalb der Dienstzeit im Zeughaus vorschreibt, mit der Armeewaffe unterwegs gewesen wäre. Er kam ja vom Militärdienst und hatte offensichtlich die ausdrückliche Erlaubnis seine Waffe mit nachhause zu nehmen. ;)

Tarnanzug 90 (trägt man wenn man mit der Armeewaffe in den Diensturlaub geht)


Ausgangsuniform95 (trägt man wenn man ohne Armeewaffe in den Diensturlaub geht)

Armeewaffen-Gegner sind wieder im Aufwind

Von dailytalk @ 01:13 [ Politik ]
Es ist kaum überraschend, dass nach dem tragischen Tötungsdelikt in Höngg wieder aus allen Winkeln Armeewaffen-Gegner hervorgekrochen kommen. Wie die Geier auf das Aas, stürzen sich Armeegegner auf tragische Einzeltaten, welche mit Armeewaffen verübt wurden, um diese für ihre politischen Forderungen zu missbrauchen.

Die Einzelheiten der Tat am Hönggerberg sind mir nicht bekannt, gut möglich jedoch, dass es sich um eine Beziehungstat gehandelt hat.

Es ist nicht erwiesen, dass diese Tat verhindert worden wäre, wenn der Täter keine Armeewaffe gehabt hätte. An der diesjährigen Streetparade wurde ein 18jähriger von einem 16 Jährigen ERSTOCHEN!!! Ein krankhaft eifersüchtiger Mann ist durchaus auch in der Lage ein Messer zu benützen.

Es gibt in Schweizer Haushalten 535'000 Armeewaffen. Pro Jahr gibt es gemäss Statistik 14 Tötungsdelikte (Selbstmorde miteingeschlossen). 14 Tötungsdelikte sind im Verhältnis zu 535'000 Armeewaffen 1/38 Promille!!!! Das ist sehr wenig!!!

Es ist nicht gesagt, dass es bei einem restriktiveren Gesetz für Schusswaffen weniger Tötungsdelikte gäbe, denn immerhin ist die Zahl der mit einem Messer verübten Tötungsdelikte höher als jene der mit Feuerwaffen verübten Tötungsdelikte. Gemordet wurde eben schon bevor die Feuerwaffen erfunden worden sind.

Zudem, in Deutschland, Österreich, Italien und Frankkreich haben die Leute in der Regel keine Armeewaffe im Haus. Dennoch gibt es dort nicht weniger Tötungsdelikte. Eher sogar mehr, denn die Schweiz gehört zu den sichersten Ländern der Welt!

Also hört mir mit eurem populistischen Gequatsche auf! Es nervt!


2007-11-26

Wie die Schari'a mit der Glaubensfreiheit umgeht

Von dailytalk @ 22:59 [ Religion/Glauben ]
Wer gemäss Schari'a vom vom Islam abfällt, ist nach Auffassung der meisten islamischen Rechtschulen mit Hinrichtung zu bestrafen! Zudem soll sein Eigentum eingezogen werden. (einige wenige vertreten die Ansicht, dass die Bestrafung erst im Jenseits erfolgt)

Vermutlich stützen sich diese Rechtsschulen unter anderem auf folgende Koransuren:

Sure 2, Vers 218
Befragen sie dich aber über Krieg im heiligen Monat Moharam, so antworte: "Schlimm ist es, Kämpfe in diesem zu führen; doch abzuweichen von Allahs Weg, ihn und seine heilige Moschee zu verleugnen und sein volk aus derselben zu vertreiben ist noch weit schlimmer. Die Verführung ist schlimmer noch als Krieg. " Sie werden nicht eher ablassen euch zu bekämpfen, bis es ihnen gelingt, euch vom Glauben abzubringen. Aber wenn einer von euch, dem Glauben abtünnig, also als Ungläubiger, stirbt, bleiben auch seine guten Werke in dieser und jener Welt unbelohnt. Das Höllenfeuer ist sein Teil, ewig wird er darin bleiben.

Sure 4, Vers 137
O Gläubige, glaubt an Allah und seinen Gesandten und an das Buch, das er seinem Gesandten, und an die Schrift, welche er früher schon offenbart hat. Wer aber nicht an Allah und seine Engel glaubt, an die Schriften und seine Gesandten und an den Jüngsten Tag, der ist einem grossen Irrtume verfallen.

Sure 4, Vers 138
Die, welche glauben, dann wieder nicht glauben, dann wieder glauben und endlich wieder nicht glauben, deren Unglaube ist so angewachsen, dass Allah ihnen nicht verzeiht und sie nimmer auf den rechten Weg leitet.

Sure 4, Vers 139
Verkünde den ruchlosen Heuchlern, dass sie grosse Strafe erleiden werden.


Damit ist klar, der Islam kennt keine Glaubensfreiheit. Entweder glaubt man an Allah oder man ist des Todes.

Sure 5, Vers 52
O Gläubige, nehmt weder Juden noch Christen zu Freunden; denn sie sind nur einer des anderen Freund. Wer von euch sie zu Freunden nimmt, der ist einer von ihnen. Ein ungerechtes Volk leitet Allah nicht.

Geschichte von Abdul Rahman

Abdul Rahman


Urteil des Fatwa-Ausschusses der Azhar über die Tötung von Apostaten

2007-11-25

Was haben Schweizer Soldaten in einer NATO-Armee verloren?

Von dailytalk @ 16:41 [ Politik ]
Bislang wurde die Schweiz weltweit als neutrales Land wahrgenommen und geschätzt. Doch immer mehr Schweizer Soldaten leisten ihren Dienst im Ausland. Sogar in Armeen, welche nicht der UNO unterstehen und nicht neutral sind!

Wie ihr alle wisst, mischen Soldaten der angeblich immer noch "neutralen" Schweiz bewaffnet im Kosovo mit. Doch wisst ihr eigentlich auch wem die Swisscoy unterstellt ist?

Die Swisscoy ist Teil der KFOR, welche selber wiederum der NATO unterstellt ist! Die NATO, das Nordatlantische Militärbündnis, ist alles andere als neutral!

Was haben Soldaten eines neutralen Landes im Ausland unter der Flagge einer NATO-Armee zu suchen??? Ist die Schweiz wirklich noch neutral?






Linke Allianz verhindert Brunner und Maurer

Von dailytalk @ 15:38 [ Politik ]
Im Kanton St. Gallen wurden Erika Forster (FDP) und Eugen David (CVP) in den Ständerat gewählt. Toni Brunner, der im 1. Wahlgang noch das beste Wahlresultat erziehlt hatte, wurde somit nicht gewählt.

Auch im Kanton Zürich zeichnet sich mit einem knappen Kopf-an-Kopf-Rennen ab, dass Ueli Maurer nicht gewählt wird.


Nach dem fulimanten Wahlsieg der SVP in den National- und Ständeratswahlen vom vergangenen Oktober hat sich nun wohl ein Anti-SVP-Reflex eingestellt. Die Linken haben wohl gemerkt, was es geschlagen hat und nun nochmals sämtliche Kräfte mobilisiert um weitere SVP-Kandidaten zu verhindern. Sie setzen somit ihren Kampf gegen Exponenten der SVP fort.

Im Kanton Zürich waren die Sozialdemokraten deshalb aus wahlkampftaktischen Gründen sogar bereit die Kandidatur von Chantal Galladé zurückzuziehen obschon diese im 1. Wahlgang das bessere Wahlresultat erreicht hatte als Verena Diener. Gerade dieser 1. Wahlgang hat aber gezeigt, dass viele Linke mit Verena Diener nicht viel anfangen können. Dass diese nun trotzdem gewählt werden könnte hängt damit zusammen, dass man aus linker Sicht mit der Wahl Dieners das "kleinere Übel" wählt. Mann wollte zudem unbedingt verhindern, dass die SVP noch stärker wird. Im Ständerat jedenfalls ist die SVP, gemessen an ihrer Wählerstärke, zu schwach vertreten.

Mit dem Nebenkriegsschauplatz um Ulrich Schlür dürfte die Nichtwahl Maurers jedenfalls wenig zu tun zu haben. Schlür war seit mehreren Jahren im Nationalrat vertreten und seine Politik war seit langem bekannt und kalkulierbar.

Einmal mehr hat die emotionale Angst vor einer zu starken SVP das bürgerliche Lager gespalten, denn sonst wäre Maures Wahl wohl kaum gefärdet gewesen.

Ostschweizer sind schlecht beim Internet-Dating

Von dailytalk @ 03:06 [ Verkehr ]
Gemäss einer Studie der Online-Partneragentur Parship schneiden Ostschweizer (ich bin auch einer!) beim Online-Dating miserabel ab. Ihre Erfolgsquote liegt bei mikrigen 7%!!! Auf 20min.ch werden dazu die Psychologin Caroline Erb, Katja Richard von Parship.ch sowie Marc Groner von Swissflirt.ch zitiert.

Artikel von 20min

Frau Erb mutmasst, dass Ostschweizer möglicherweise zu schüchtern seien. Vielleicht seien sie auch zu direkt oder zuwenig originell. (Da muss ich ihr zumindest was mich anbelangt recht geben). Frauen würden gerne umworben werden weshalb Männer mit originellen und kreativen Texten überraschen müssten. (Das ist mir definitiv zu anstrengend, bin schliesslich "nur" ein Mann und kein Pfau.)

Laut Marc Groner seien die erfolglosen Männer auch einfach nur zu direkt. Gleich die Telefonnummer bzw. die Emailadresse anzugeben würde bei Frauen gar nicht gut ankommen. (Trifft bei mir weniger zu)

Kaja Richard von Parship.ch hingegen meint, dass die Ostschweizer möglicherweise nicht dem bevorzugten Typ entsprechen würden. Gefragt seien städtische, gebildete Männer mit guten Manieren. (Halte ich für ein Klischee, habe schon mehrmals eine Schöne mit einem Biest gesehen und gleichzeitig wirklich attraktive Menschen, die einsam waren. Okay, vielleicht war ja das Biest auch nur mit der Tochter oder einem Escortgirl unterwegs...möglich ist alles.)

Auch ich fischte hin- und wieder auf Seiten wie Partnerwinner.ch, Parship.ch, Swissflirt.ch und Swissfriends.ch im Trüben. Am Anfang hatte ich sogar noch Spass dabei und auch ein paar wenige allerdings enttäuschende Dates. Danach ist es mir verleidet. Parship und Swissfriends schicken mir immer noch Spammails mit Profilen von Frauen, die ich inzwischen aber gar nicht mehr anschaue. Es ist mir zu anstrengend und langweilig, macht einfach keinen Spass mehr. Mit keiner einzigen Frau, die ich online kennen gelernt habe, hatte ich eine Beziehung. Alle Frauen, mit denen ich eine Beziehung hatte, habe ich im Ausgang kennen gelernt. Daraus habe ich meine Schlüsse gezogen und erkannt, dass mir Bloggen definitiv mehr Freude und Spass bereitet als sich auf Datingseiten herumzutreiben.

Tipp an die anderen Jungs aus der Ostschweiz: Wir ihr lesen konntet, habt ihr bei einer Erfolgsquote von mikrigen 7% echt geringe Chancen via Online-Dating die Wunschpartnerin zu finden. Lasst es also besser bleiben, es ist Zeitverschwendung. Geht lieber in den Ausgang, da habt ihr meistens mehr davon und seht in der Regel auf den 1. Blick ob jemand für eine Beziehung oder wenigstens einen ONS mit euch in Frage kommt oder nicht. Und wer keine Beziehung will, sondern nur ein "gratis" Sexabenteuer sucht, sollte sich nicht mit Frauen unterhalten, die ein Kind wollen. - Das Freudenhaus ist definitiv billiger als über Jahre hinweg Alimente (Unterhaltsbeiträge für Frau und Kind) zu zahlen.


So flirtet man richtig!

;-)

2007-11-23

Wie demokratisch ist die EU?

Von dailytalk @ 09:50 [ Politik ]
Die Gewaltentrennung in der EU ist nicht wirklich gewährleistet. Die EU wird von oben herab (den Regierungschefs) und nicht von unten (den Völkern) regiert. Somit ist sie eher ein diktatorisches als ein demokratisches Konstrukt.

Aufbau der EU


Die Regierungschefs der einzelnen Mitgliedstaaten haben einen erheblichen Einfluss auf den Ministerrat und die EU-Kommission.

Was der Europäische Rat beschlossen hat ist so gut wie abgesegnet, denn im Rat sitzen die Regierungschefs und diese bestimmen wer EU-Kommissar wird und sie haben überdies einen erheblichen Einfluss auf den Ministerrat, da dieser aus Ministern ihrer Regierungen zusammengesetzt ist, welche ihnen ja unterstellt sind. (Wer Minister bleiben will gehorcht in der Regel dem Regierungschef) Die EU-Kommission schlägt neue Gesetze vor, die vom Ministerrat beschlossen werden müssen. Das Parlament hat dabei kaum etwas zu melden.

Es heisst seitens der EU-Befürworter immer, dass die Schweiz der EU beitreten solle damit sie mitreden könne. Wir sollten uns einmal anschauen wer in der EU wirklich ein "bisschen" mitreden könnte.

- Der die Bundespräsident/in im Europäischen Rat

- Ein Bundesrat im Ministerrat

- Ein vom Bundesrat ernannter EU-Kommissar

- Und dann noch ein paar vom Volk ernannte EU-Parlamentarier (haben nur wenig Einfluss)

- Ein paar Juristen am Europäischen Gerichtshof

Fazit: Das Schweizer Volk hätte in der EU nichts zu melden. Bundesräte, die von der Bundesversammlung (und nicht direkt vom Volk) gewählt werden, hätten am meisten zu sagen und könnten am meisten Einfluss auf die EU nehmen.

Dies könnte ein mögliches Motiv des Bundesrates gewesen sein als er 1992 sein Beitrittsgesuch in Brüssel einreichte. - Was aus meiner Sicht dazu führte, dass das Volk im selben Jahr Nein zum EWR sagte. (Man hatte angst, dass der EWR Beitritt eine Vorstufe zum EU-Beitritt sei, diese Angst war aufgrund des kurz zuvor vom damaligen Bundesrat eingereichten EU-Beitrittsgesuchs nicht unbegründet.)

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