2007-04-30

Mittelspurschleicher verursacht schwere Massenkarambolage

Von dailytalk @ 22:30 [ Verkehr ]
Presseberichten zufolge hat ein Mittelspurschleicher eine schwere Massenkarambolage auf der Autobahn A2 verursacht. Der wie durch ein Wunder unverletzt überlebende Mittelspurschleicher schilderte den Unfallhergang wie folgt:

Rechts von ihm seien die schweren und hoffnungslos überladenen LKW's mit Tempo 80 gefahren und links von ihm die Balkanraser mit Tempo 120. Er als waschechter Mittelspurschleicher, der auf 3-Spurigen Autobahnen immer hartnäckig auf der Mittelspur schleichen würde, sei auch diesmal mit Tempo 100 auf der Mittelspur geschlichen. Doch auf einmal sei es zu einer Spurverengung von 3 auf 2 Spuren gekommen. Und da habe er die Panik bekommen, da er nicht wusste wohin er nun ausweichen soll. Aus diesem Grund habe er dann unverzüglich eine Vollbremsung eingeleitet....worauf es zur besagten schweren Karambolage kam, da nachfolgende Mittelspurschleicher in ihn hineingefahren seien, da diese ebenfalls zu überfordert gewesen seien um links bzw. rechts auszuweichen.


Auf dieser Autobahn ist es passiert. Deutlich zu sehen sind die Mittelspurschleicher, die in der Mitte fahren obschon die rechte Spur frei ist.



Unfallverursachender Mittelspurschleicher


Können Frisuren gegen religiöse Auflagen verstossen?

Von dailytalk @ 17:24 [ Religion/Glauben ]
Offenbar kann eine Haartracht gegen religiöse Vorschriften verstossen. Das iranische Mullah-Regime hat jetzt jedenfalls "westliche Frisuren" bei Männern strikt verboten.

Eine entsprechende Anweisung erhielten die Coiffeure der Hauptstadt Teheran, wie das iranische Massenblatt «Etemaad» gestern unter Berufung auf den Berufsverband berichtete. Bei Zuwiderhandlung drohe den Coiffeuren der Entzug der Lizenz sowie eine happige Busse.

Nähere Angaben, was unter einer «westlichen Frisur» zu verstehen ist, wurden nicht gemacht.

Allerdings kann den Angaben zufolge schon die Behandlung der Augenbrauen gegen islamische Normen verstossen. Männer dürfen sich demnach weder die Augenbrauen zupfen lassen noch diese färben. Sämtliche Make-up-Utensilien und Kosmetikartikel für Männer müssen aus den Coiffeursalons verschwinden, hiess es weiter.

Quelle

Die haben doch echt einen Flick weg. Naja, wenigstens sind die Frauen diesmal verschont geblieben. Liegt wohl daran, dass man deren Frisur unter dem Kopftuch ja eh nicht sehen kann.

So sieht offenbar eine islamische Frisur aus:
So sieht offenbar eine islamische Frisur aus.

Sowas dürfte im Iran hingegen verboten sein:

2007-04-28

Die Burka-Brigade

Von dailytalk @ 16:26 [ Religion/Glauben ]
Burka-Brigade in Aktion

6500 Koranschülerinnen in schwarzen Burkas verängstigen die Bewohner der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Die Studentinnen einer großen, radikalislamischen Moschee wachen über die Sitten - und drohen sogar Selbstmordanschläge an.

Die Koranschülerinnen werden in Islamabad als "schwarze Burka-Brigade" gefürchtet. Rollkommandos und Stoßtrupps halten eine öffentliche Bibliothek besetzt. Und im Handstreich überfielen sie ein angebliches Bordell und brachten mehrere Frauen aus dem Haus zur "Umerziehung" auf das Gelände ihres Hauptquartiers - dem Seminar Jamia Hafsa, der größten Frauen-Koranschule in Pakistan.

Als Waffe der Wahl benutzt die Burka-Truppe die langen Bambusstecken, um ihrer Ideologie gebührend Nachdruck zu verleihen. Deren Hauptziel ist die Einführung der Scharia, und das nicht nur in Islamabad - einer modernen Metropole mit Hochhäusern, westlichen Hotels und breiten Avenuen - , sondern in ganz Pakistan.

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Aktionen gegen Friseure und Autofahrerinnen

Die Denkweise der Koranschülerinnen schreibt offenbar all das vor, was während der Taliban-Herrschaft im benachbarten Afghanistan Sache des berüchtigten Ministeriums zur Beförderung der Werte und der Verhinderung des Lasters war. "Obszönitäten" werden von den Koranstudentinnen im Burka-Gewand angeprangert, freizügige Plakate, der "Nudismus" von Ausländern und desgleichen das Werk von Friseuren, die ihre Kunden rasieren.

Inzwischen sind die Friseure der Hauptstadt so sehr eingeschüchtert, dass sich manche Vertreter der Zunft selbst zum Barttragen entschlossen haben.

Auch Schuluniformen sind den Sittenwächterinnen ein Dorn im Auge. Schülerinnen von Privat- und Staatsschulen, die keine Dupatta tragen - den Baumwollschal, der das Haupthaar bedecken soll - erhielten jedenfalls Drohbriefe. "Tragt den Schleier, oder ihr werdet bombardiert", hieß es darin. Und schließlich mussten auch Frauen, die in Islamabad ein Auto lenken, Schäden an den Fahrzeugen feststellen: Über Nacht waren Rückspiegel abgerissen und Windschutzscheiben zertrümmert worden.

Quelle

Mag ja der führende Islamwissenschaftler der Uni-Bern, welcher mir bis heute nicht auf meinen Brief geantwortet hat, öffentlich behaupten, dass der islamismus auf ein falsches Islamverständnis zurückzuführen sei und so weiter....doch ist es halt schon komisch, dass es gerade unter den Schülern von KORAN-SCHULEN soviele Islamisten gibt. Und wer die Geschichte kennt, der wundert sich über gar nichts mehr....

Buchtipp

Vorteile einer dezentralen Waffenlagerung

Von dailytalk @ 00:28 [ Politik ]
Der Ruf zum Zwang Armeewaffen im Zeughaus zu lagern wird immer lauter. Linke Kreise aus dem GSoA-Umfeld lancieren demnächst offenbar sogar eine Initiative um diesen Zwang durchzusetzen.

Es ist äusserst zweifelhaft, dass unser Land wegen so einer Zwangsmassnahme sicherer wird. Zudem muss man sich fragen ob man mit so einer unsinnigen Zwangsmassnahme nicht auch sicherheitspolitisch einen groben strategischen Fehler begeht. Gerade dieser Punkt wird viel zuwenig diskutiert obschon er doch ein zentraler wäre.

1. Vorfälle mit Todesfolge, in welche Armeewaffen involviert sind, kommen in der Schweiz sehr selten. Die meisten Straftaten werden immer noch mit anderen Waffen verübt.

2. Es gibt genügend Möglichkeiten Schusswaffen legal im Waffenladen oder illegal auf dem Schwarzmarkt zu kaufen. Der illegale Waffenhandel blüht und kennt spätestens nach dem Beitritt zu Schengen europaweit kaum Grenzen. Die Polizei kriegt den Waffenhandel genau so wenig in den Griff wie sie den Drogenhandel nicht in den Griff bekommt.

Legaler Schweizer Waffenshop

3. Aus taktischer und strategischer Sicht ist es dumm Waffen zentral zu lagern. Man bietet so möglichen Angreifern alles auf dem Präsentierteller an. Eine Bombe auf ein Zeughaus und alles was sich darin befand ist futsch.

Bei dezentraler Lagerung hingegen ist ein möglicher Angreifer gezwungen mehrere Angriffe zu unternehmen bis er die Waffen erbeutet oder zerstört hat.

Aktuelles Beispiel aus dem Irak, die Amis haben die dortigen Depots bis heute nicht unter Kontrolle! Aus der Sicht der Verteidiger eine gute Sache. (die Amis sind ja die Eindringlinge)


Mal schauen mit welchen Behauptungen die Initianten kommen. Eines ist jedoch klar, die Welt wird mit unsinnigen Massnahmen wie Armeewaffen zwangshaft im Zeughaus zu lagern nicht sicherer.

2007-04-26

Mit 3 Promille auf Polizeigelände

Von dailytalk @ 10:46 [ Politik ]
Weil er pinkeln musste, fuhr ein Autolenker gestern Nachmittag zum Autobahnwerkhof in Spiez-Gesigen.

Auf dem Gelände befindet sich auch der Kapo-Stützpunkt. In einer scharfen Rechtskurve zum Areal geriet der Wagen ins Schleudern, raste eine Böschung hinauf und prallte schliesslich frontal gegen eine Hauswand. Der Lenker sowie sein Hund blieben unverletzt. Seinen Fahrausweis ist der Mann für längere Zeit los: Er hatte über 3 Promille im Blut.

Quelle

Und da soll mir noch jemand sagen, dass eine Promillegrenze bei 0,5 Promille etwas bringt. Ist doch absolut lächerlich. Die Leute fahren ja immer noch mit bis zu 3 Promille (muss ein Pegeltrinker sein, denn andere wären da wohl bereits im Spital) herum. Dem Typen wäre übrigens auch bei 0,8 Promille auf der Stelle der Ausweis abgenommen worden!

2007-04-25

Zu hohe Geschwindigkeit ist nicht die Hauptursache für Verkehrsunfälle

Von dailytalk @ 20:50 [ Allgemeines ]
Im Jahr 2005 ereigneten sich 373 Unfälle mit Todesfolge, dabei kamen insgesamt 409 Personen ums Leben. Von diesen 373 Unfällen ereigneten sich aber lediglich deren 22 auf den Autobahnen!

Das ist doch sonderbar. Denn obschon auf den Autobahnen eine höhere Verkehrsfrequenz zu verzeichnen ist und obschon die Automobile auf der Autobahn mit wesentlich höheren Geschwindigkeiten unterwegs sind, passiert dort sehr wenig!

Die meisten Unfälle mit Todesfolge geschahen im Ausserortsbereich und auch nicht wenige im Innerortsbereich. Ich gehe davon aus, dass viele Unfälle auf Unachtsamkeit, Gegenverkehr, schlechte und unübersichtliche Strassen bzw. Missachten des Vortritts etc. zurückgehen. Klar kann man jetzt damit argumentieren, dass der Bremsweg länger ist wenn man schneller fährt, doch muss denn eigentlich ein Verkehrsteilnehmer, der einem anderen den Vortritt nimmt bzw. sich unachtsam auf die Strasse begibt nicht auch damit rechnen dass er sich und andere damit gefährdet? Wieso werden eigentlich immer nur die Tempobolzer zur Kasse gebeten??? Bei vielen Unfällen ist es doch eine Verkettung von diversen Umständen, die dann zum Unfall führen.

Denn wie gesagt, wenn die Geschwindigkeit wirklich nur der einzige Sündenbock wäre, dann müssten ja gerade auf den Autobahnen mehr Menschen sterben...was aber ganz eindeutig nicht der Fall ist!

Notabene: Gemäss Fachleuten bringt Tempo 80 auf Autobahnen wegen Ozon und Feinstaub überhaupt nichts. Auch die damalige Senkung der Tempolimite auf Autobahnen von 130 km/h auf 120 km/h welche aus Umweltschutzgründen vorgenommen wurde (hat nichts mit der Sicherheit zu tun, 95% fahren ja eh schneller) bringt auch nichts! Es spricht also nichts mehr dagegen die Tempolimiten zumindest auf Autobahnen wieder zu erhöhen.

Link zum Ozonbericht des TCS

2007-04-23

Manifest des evolutionären Humanismus

Von dailytalk @ 13:40 [ Buchtipps ]


Wir leben in einer Zeit der Ungleichzeitigkeit: Während wir technologisch im 21. Jahrhundert stehen, sind unsere Weltbilder mehrheitlich noch von Jahrtausende alten Mythen geprägt. Diese Kombination von höchstem technischen Know-how und naivstem Kinderglauben könnte auf Dauer fatale Konsequenzen haben.Angesichts der Gefahren, die aus der Renaissance unaufgeklärten Denkens in einem technologisch hoch entwickelten Zeitalter erwachsen, entwirft das Manifest des Evolutionären Humanismus eine säkulare Gegenposition, die im Einklang mit den häufig desillusionierenden Ergebnissen der (natur-) wissenschaftlichen Forschung steht. Das Manifest liefert auf diese Weise nicht nur eine kompakte Zusammenfassung der Grundpositionen einer "zeitgemäßen Aufklärung", es ist auch ein entschiedenes Plädoyer für eine "alternative politische Leitkultur", die auf die besten Traditionen von Wissenschaft, Philosophie und Kunst zurückgreift, um das unvollendete Projekt der aufgeklärten Gesellschaft gegen seine Feinde zu verteidigen.

ISBN: 3865690114




Dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen!


Umfrage bezüglich Armeewaffen

Von dailytalk @ 10:16 [ Politik ]
Gemäss einer vom Sonntagsblick in Auftrag gegebenen Umfrage sollen 65,6 % der Stimmberechtigten (bei den Frauen beträgt der Anteil sogar 75,5%) für eine Aufbewahrung des Sturmgewehrs im Zeughaus sein.

Mich überrascht dieses Ergebnis nicht, denn der Umfrage ging eine umfangreiche Medienhetze voraus bei der man Einzelfälle wie den Fall in Chur und den Fall in Baden (bei beiden Vorfällen war ein Sturmgewehr involiert) besonders hervorgehoben hat. Dann kam noch der Zwischenfall in den USA und schon waren die Meinungen gemacht.

Dabei sind z.B. Amokläufe wie jener in Baden gemäss Experten sehr selten. Man kann dies übrigens auch auf der Webseite vom Bundesamt für Statistik nachsehen. Ausserdem kann man den Fall in den USA nicht herbeiziehen, da 1. die USA ein viel liberaleres Waffengesetz haben und der Täter 2. mit privaten Waffen (keine Armeewaffen) gemordet hat.

Es ist einfach Augenwischerei, wenn man meint, dass mit dem Zwang die Armeewaffen im Zeughaus aufzubewahren auch nur ein Mord verhindert werden kann. Dem ist bei weitem nicht so, da es A genügend Alternativen gibt und man B auch weiterhin privat Schusswaffen erstehen kann.

Wer gezwungen wird sein Sturmgewehr ins Zeughaus zu geben kann sich im nächsten Waffenshop ein neues kaufen.

zum Beispiel hier...

Und sollten die Politiker das Gesetz weiter verschärfen und den Kauf bestimmter Waffen verbieten, dann gibt es immer noch den Schwarzmarkt. In Zukunft wird es einfach so sein, dass nur noch Kriminelle und die Polizei bewaffnet sein wird. Kriminelle halten sich nämlich an kein Gesetz und der Schwarzmarkt blüht....umso mehr seit dem die Schengengrenzen offen sind.

Ich wünschte mir einfach eine ehrlichere Politik, denn wenn man weiss woher die Idee, dass Sturmgewehre im Zeughaus gelagert werden sollen herkommt (die Idee kommt aus GSoA-Kreisen=Gemeinschaft Schweiz ohne Armee) der weiss um was es wirklich geht. Es geht um die Abschaffung der Armee auf Raten. Mit Sicherheit hat es jedenfalls nichts zu tun und auch aus militärischer Sicht ist die zentrale Lagerung von Kriegsmaterial ein Unsinn. Man präsentiert dem potentiellen Angreifer so alle Waffen auf dem Präsentierteller. Er kann so nämlich mit einem einzigen Angriff auf ein Zeughaus alle Waffen auf einen Schlag zerstören...dies wäre bei dezentraler Lagerung aber nicht möglich. Wer etwas von moderner Kriegsführung versteht weiss, dass die 1. Angriffsziele immer Infrastrukturziele und Armeeziele sind.

2007-04-18

Küchenmesser gehören ins Zeughaus!

Von dailytalk @ 22:30 [ Politik ]
Dass Küchenmesser ins Zeughaus gehören, zeigt der jüngste Amoklauf in der Türkei.

Beim jüngsten Anschlag auf Angehörige religiöser Minderheiten sind in der türkischen Stadt Malatya drei Menschen getötet worden, unter ihnen ein Deutscher. Der Anschlag galt Mitarbeitern eines christlichen Verlages. Der Verlag wurde des öfteren bedroht, weil er die Bibel im Angebot führte.

Die Angreifer waren mit Messer bewaffnet und schnitten den Opfern (3 christlichen Angestellten darunter ein Deutscher) die Kehlen durch.

Quelle

mögliche Mordwaffe

Unglaublich, dass sowas in der Schweiz ohne Waffenschein erhältlich ist. Komisch, dass die GSoA nicht interveniert.

Opfer einer Messerattacke

Jeder einzelne, der durch ein Küchenmesser ermordet wird, ist einer zuviel!!!! Es wundert mich, dass die GSoA-Aktivisten noch kein Verbot für Küchenmesser gefordert haben.

2007-04-13

VCS möchte das Telefonieren während dem Autofahren ganz verbieten

Von dailytalk @ 09:51 [ Politik ]
Aktuell gilt, dass Lenker während der Autofahrt nicht mit dem Mobiltelefon in der Hand telefonieren dürfen. Es ist aber erlaubt, über eine Freisprechanlage zu telefonieren.

Der VCS (Verkehrsclub der Schweiz) verweist nun auf fragwürdige Studien, denen zufolge die Fahrtüchtigkeit bei Lenkern, die während der Fahrt telefonieren, vergleichbar eingeschränkt würde wie bei Lenkern, die mit 0,8 Promille im Blut herumfahren. Er fordert daher auch ein Verbot fürs Telefonieren mit einer Freisprechanlage. Die Nationalrätin und VCS-Präsidentin Franziska Teuscher von den Grünen reichte aus diesem Grund eine entsprechende Motion beim Bundesrat ein. Dieser lehnte die Motion aber ab. Der Bundesrat vertritt die Ansicht, dass zwar auch beim Telefonieren mit der Freisprechanlage ein Ablenkungseffekt besteht, dieser aber vergleichbar mit Musikhören bzw. dem Diskutieren mit möglichen Mitfahrern ist. Er ist der Ansicht, dass ein Verbot von sämtlichen Kommunikationsmitteln im Auto zu weit ginge. Abgesehen davon was wäre mit den Berufschauffeuren? Selbst die Polizisten im Einsatz sind darauf angewiesen, dass sie während der Fahrt Kontakt zu den Aussenstellen halten können.

Wie auch immer, ich finde den Vergleich von Frau Teuscher mit der 0,8 Promillegrenze interessant. Wenn an ihrer Studie also tatsächlich etwas dran ist, dann ist für mich klar, dass fahren mit 0,8 Promille im Blut an sich kein erhebliches Unfallrisiko darstellt. Dies dürfte übrigens statistisch auch nachweisbar sein. Soweit ich informiert bin, werden die meisten Unfälle, die auf übermässigen Alkoholkonsum zurückzuführen sind, mit weit mehr als 0,8 Promille im Blut verursacht. Selbstverständlich gibt es sicher auch einige Unfälle, bei denen der Unfallverursacher 0,8 Promille oder weniger im Blut hat, doch auch das beweist nichts, denn es gibt ja auch Unfälle, die von Lenkern mit 0,0 Promille im Blut verursacht werden.

Und wenn Leute wie Roland Wiederkehr immer wieder behaupten, dass jeder einzelne Tote einer zuviel sei, dann muss man ihm vielleicht einmal sagen, dass er sich beim Sensenmann oder dessem Vorgesetzten "Gott" höchstpersönlich beschweren soll. Denn es ist halt nun mal Fakt, dass der Tod zum Leben gehört. So tragisch der Tod eines Angehörigen auch sein kann, letztendlich haben Trauergefühle und Gefühle der Wut auch etwas Egoistisches an sich. Wenn es dem anderen passiert ist es halt so und wenns mir passiert ist es sehr schlimm....ist doch so. Wenn im Irak jeden Tag Hunderte ums Leben kommen berührt das in der Schweiz doch kaum jemanden...wenn dann aber ein Fussgänger beim Überqueren des Zebrastreibens vom Tram überfahren wird, dann ist es plötzlich sehr schlimm. Zudem jeder einzelne von uns geht in seinem Leben unzählige abstrakte Risiken ein. Es fängt bereits bei der Geburt an. Man stelle sich vor, welche Komplikationen so eine Geburt mit sich bringen kann...oder was, wenn der Flieger mit dem man in den Urlaub fliegt abstürzt???? Abstrakte Risiken gibt es unzählige. Was zu vermeiden ist, sind erhöhte abstrakte Risiken. Erhöhte abstrakte Risiken sind Risiken mit einer sehr hohen Realisierungschance.

Beispiel für ein abstraktes Risiko: Flug mit der Swiss von Zürich nach Genf.

Beispiel für ein erhöhtes abstraktes Risiko: Flug mit einer Schrott-Airline, dessen Piloten stockbetrunken sind (beide über 1,5 Promille im Blut) während dichtem Schneetreiben und absolut schlechten Wetterbedingungen, mit fast leeren Tanks sowie nur halb funktionsfähigen Systemen von Zürich nach New York.

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