2009-04-15

Uriellas Badewasser in der Grundversicherung

Von dailytalk @ 23:54 [ Politik ]
Am 17. Mai stimmen wir über den Bundesbeschluss mit dem trügerischen Namen "Zukunft mit Komplementärmedizin" ab.

Dabei geht es nicht darum ob die nicht näher spezifizierte Komplementärmedizin (kann von Uriellas Badewasser über Mike Shivas Lebensweiten bis zu Schamanenmedizin usw. gehen) gut oder schlecht ist. Es geht darum ob diese künftig in die Grundversicherung aufgenommen werden soll oder ob sie wie heute weiterhin via Zusatzversicherung geregelt werden soll.

Für mich ist klar, dass die Komplementärmedizin nicht in die Grundversicherung gehört. Wer Leistungen der Komplementärmedizin in Anspruch nehmen soll, der soll gefälligst selber dafür aufkommen indem er eine Zusatzversicherung abschliesst. Diese ist übrigens in der Regel günstig zu haben.

Jene, die sich über ständig steigende Krankenkassenprämien beklagen, sollten wissen, dass sie einem Ausbau des Leistungskatalogs der Grundversicherung zustimmen wenn sie dem Bundesbeschluss "Zukunft mit Komplementärmedizin" zustimmen. Ein solcher Ausbau bedeutet aber auch mehr Kosten und das wird sich wieder in steigenden Krankenkassenprämien niederschlagen.

2009-03-21

Neue Schweizer Bookmark Plattform für Blogger

Von dailytalk @ 21:45 [ Allgemeines ]
Liebe Blogger und Blogleser

Hiermit möchte ich euch mein neues Projekt vorstellen. Es handelt sich dabei um eine Social Bookmark Plattform für Blogger. Ziel ist es interessante Beiträge über verschiedene Themen von verschiedenen Seiten auf einer Social Bookmark Seite zu vereinen.

Dadurch haben die Leser den Vorteil sich auf einer Seite umfassend über im Web veröffentlichte Artikel zu einem bestimmten Thema zu informieren. Der Vorteil für die Blogger dürfte darin bestehen, dass sie dank den auf der Social Bookmark Seite verlinkten Blogartikel neue Leser auf ihren Blog aufmerksam machen können.

So sieht die neue Seite aus:


Die Idee bzw. das Konzept einer Social Bookmark Community ist natürlich nicht neu. Es gibt im Web bereits zahlreiche ähnliche Seiten, darunter auch einige bekannte. Allerdings gibt es nur wenige solcher Seiten, die von Schweizern betrieben werden. Entsprechend sind auch die veröffentlichten Artikel nicht unbedingt für Schweizer Leser und Blogger bestimmt. Das möchte ich ändern. Die Social Bookmarking Seite ist einfach und funktional und hat einige nützliche Funktionen zu bieten. Ihr könnt z.B. Gruppen erstellen und dabei entscheiden ob die darin verlinkten und verfassten Artikel veröffentlicht werden sollen oder ob sie nur den Gruppenmitglieder zugänglich sein sollen. Ebenfalls können die veröffentlichten Artikel bewertet und kommentiert werden.

Ach ja, ihr findet die Seite wenn ihr "hier klickt!"

Freundliche Grüsse
Alexander Müller

2009-01-24

Weshalb ich am 8. Februar NEIN zum Mogelpäckli sage

Von dailytalk @ 14:36 [ Allgemeines ]
Nein zum Mogelpäckli!

Am 8. Februar 2009 stimmen wir über das Mogelpäckli zur Personenfreizügigkeit ab.

Im Mogelpäckli hat man zwei Vorlagen zu einer Vorlage zusammengepackt. Gegen den Willen des Bundesrats hat die linke Mehrheit im Bundesparlament die Vorlage über die Verlängerung der bestehenden Personenfreizügigkeit mit der Vorlage über die Erweiterung auf Rumänien und Bulgarien verknüpft. Man will so verhindern, dass das Volk über beide Vorlagen separat abstimmen kann. Damit bricht man die Versprechen von alt-Bundesrat Joseph Deiss und Bundesrätin Calmy-Rey wonach man über die Erweiterung der Personenfreizügigkeit separat abstimmen kann.

Nachdem man die Vorlagen zum Päckli geschnürt hat, behauptet man nun, dass bei einem NEIN zum Mogelpäckli die Bilateralen I wegfallen. Das steht so im Abstimmungsbüchlein auf Seite 5. Doch das ist, wie an anderer Stelle bereits hingewiesen wurde, eine Lüge.

Die Bilateralen wurden zwischen dem Bundesrat und den Vertretern der EU abgeschlossen. Bei einem Nein zum Mogelpäckli müsste der Bundesrat die Bilateralen nicht kündigen. Er müsste lediglich das Mogelpäckli auspacken und das Volk nochmals separat über die beiden Vorlagen abstimmen lassen.

Zu den Bilateralen I: Die wichtigsten EU-Handelspartner der Schweiz sind Deutschland, Frankreich und Italien. Den grössten Teil des Export- und Importgeschäfts mit der EU könnte die Schweiz mit bilateralen Verträgen mit diesen drei Ländern regeln.

Da die Schweiz mehr Waren aus der EU bezieht als sie exportiert und zudem Qualitätsprodukte exportiert (die nicht einfach so mir nichts dir nichts mit Billigprodukten aus Fernost ersetzt werden können) ist ihre Verhandlungsposition stärker als dies von EU-Befürwortern und Befürwortern des Mogelpäcklis zur Personenfreizügigkeit behauptet wird. Mehr dazu kann hier! gelesen werden.

2008-07-22

Wie lange bleibt Cron noch Chef des BAZL?

Von dailytalk @ 19:58 [ Politik ]
Die Kontroverse um Armeechef Roland Nef wirft auch auf andere Chefbeamte des Bundes ein unschönes Licht. Nef ist nicht vorbestraft, da das Verfahren gegen ihn eingestellt wurde. Dies ist gemäss Art. 53 des StGB nur in Fällen möglich bei denen ein geringes Interesse der Öffentlichkeit bwz. der betroffenen Opfer auf Strafverfolgung besteht.

Dennoch haben die Moralapostel des Landes ihre Stimme erhoben und Nef zum Abschuss freigegeben. Da Nef nun auch noch von seinem Vorgesetzten Samuel Schmid abgeschossen worden ist indem dieser anlässlich seiner gestrigen Pressekonferenz die Beweislast zuungunsten von Nef einfach umgekehrt hat ist dessen Rücktritt nur noch eine Frage der Zeit.

Was ich mich einfach frage ist, wenn Leute wie Nef aufgrund von Vorverurteilungen durch die Presse trotz sauberem Vorstrafenregister aus dem Amt gejagd werden, weshalb dann wegen Urkundenfälschung, ungetreuer Geschäftsführung und anderen Vergehen rechtskräftigt Verurteilte wie Raymond Cron weiterhin mit dem Segen des Bundesrates Chefbeamte bleiben können. Cron ist ja Chef des Bundesamtes für Zivlilluftfahrt (BAZL).

Hier wird einfach mit zweierlei Mass gemessen wie mir scheint.


2008-06-18

10v10

Von dailytalk @ 22:56 [ Politik ]
Es ist immer wieder lustig wenn man sich die 10v10 Sendungen anschaut. Heute war wieder einmal von der erweiterten Personenfreizügigkeit die Rede. Nach Spuhler ist nun offenbar auch Blocher gegen ein Referendum, immerhin ist der Föhn noch für ein Referendum.

Was ist eigentlich so interessant ob dieser oder jener dafür oder dagegen ist? Ist das ausschlaggebend für die Meinungsbildung? Gibt es keine besseren Argumente für oder gegen etwas?

Was wäre eigentlich so schlimm, wenn das Volk darüber abstimmt? Es also zum fakultativen Referendum kommen sollte? Würde das gegen das demokratische Prinzip verstossen???? (Ganz klar natürlich nicht!)

Ich habe mich noch nicht eingehend mit der Thematik befasst....deshalb mache ich jetzt einmal ein Brainstorming darüber was ich weiss:

Die Personenfreizügigkeit ist ja bereits Realität. Hinzu würde jetzt einfach noch die Personenfreizügigkeit mit den neuen EU-Staaten kommen. Mit allen künftigen EU-Staaten? Oder nur jenen über die jetzt gesprochen wird...also z.B. Rumänien? (Wenn es bei allen künftigen so wäre....was, wenn die Türkei dereinst EU-Mitglied ist????....okay, okay, Hakan Yakin, Türkyilmaz und Co. sind ja eh schon da. Was ist mit der Ausländerkriminalität? Ich meine, gab es da in Italien nicht einmal Probleme mit kriminellen Rumänen? Wurde da nicht eine Italienerin zutode vergewaltigt? Okay, die rumänische Sprache und die Italienische haben eine gewisse Ähnlichkeit...freut euch liebe Tessiner.

Wieso sind Spuhler und Blocher dafür? Beide sind/waren international tätige Geschäftsleute......okay, die Personenfreizügigkeit ist wichtig.....der Arbeitgeber bekommt billige Arbeitskräfte bzw. günstiges qualifiziertes Personal und ich darf ins Ausland wo ich für weniger Gehalt arbeiten darf...eine win-win Situation also....immerhin sorgen hier die Gewerkschaften dafür, dass sich das Lohndumping in Grenzen hält...oder doch nicht?

Alles klar???? Für mich noch nicht, ich muss nochmals über die Bücher...Blocher, Spuhler, Föhn und wie sie alle heissen hin- oder her. ;-)

2008-05-17

Ja zur Einbürgerungsinitiative

Von dailytalk @ 08:08 [ Politik ]
Die Einbürgerungsinitiative will, dass die Stimmbürger über Einbürgerungsentscheide bestimmen können.

Die Initiative lässt es den Stimmbürgern jedoch offen Einbürgerungen an Organe wie den Gemeinderat oder aber Einbürgerungsbehörden zu delegieren. Lesen Sie dazu Seite 12 im Abstimmungsbüchlein.

Die Linke hat vorallem damit ein Problem, dass die Entscheide dieses Organs endgültig sein sollen und somit kein Rekurs möglich ist. Sie bezeichnet die Initiative deshalb als Menschenverachtend. Doch wieso sollten Rekurse gegen Volksentscheide möglich sein? Wieso sollte der Volkswille begründet werden? Wieso soll es Menschenverachtend sein, wenn man ein Einbürgerungsgesuch ablehnen sollte? Ist es ein Menschenrecht "Schweizer" zu sein?

Wenn jemand in einer Gemeinde nicht eingebürgert wurde, kann er zudem sein Gesuch in einer anderen Gemeinde stellen. Wo liegt also das Problem?

Ich unterstütze die Initiative, denn ich bin gegen die sukzessive Beschneidung von demokratischen Bürgerrechten. Kernpunkt der Initiative ist die Wahrung demokratischer Bürgerrechte. Aus diesem Grund heisst die Initiative auch "Initiative für demokratische Einbürgerungen".



Online Diskussion zur Einbürgerungsinitiative

Weitere Info

2008-04-27

Die Chance, die in der Suprimekrise steckt

Von dailytalk @ 15:56 [ Wirtschaft/Konjunktur ]
Jede Krise ist auch eine Chance. Die Suprimekrise entstand während der Hochkonjunktur als die Zinsen tief waren, der Häusermarkt boomte und die Immobilienpreise infolge hoch waren. Immobilienbesitzer konnten günstige Kredite auf ihre hochbewerteten Häuser aufnehmen und so vom boomenden Immobilienmarkt profitieren.

Als die Zinsen angehoben wurden und der Häusermarkt zusammenbrach, fielen auch die Häuserpreise. Somit waren die Kredite, welche die Banken an die Häuserbesitzer gegeben hatten nicht mehr gedeckt, da ja der Gegenwert der Immobilie auf welche der Kredit aufgenommen wurde nicht mehr soviel Wert hatte wie zurzeit als der Kredit während der Hochkonjunktur aufgenommen wurde. Infolge wurden die Kunden von den Banken aufgefordert die Unterdeckung mittels Kreditrückzahlungen oder anderen Sicherheiten zu beseitigen. Gleichzeitig wurden die Zinsen angehoben um die Inflation zu bekämpfen, was allerdings dazu führte, dass die Schuldner nun auch noch neben der Unterdeckung ihrer Kredite zusätzlich höhere Schuldzinsen zu zahlen hatten und haben.

Aus diesem Grund hat es vielen Schuldnern das Eigenheim gekostet und ist der US-Häusermarkt zusammengebrochen. Die UBS und zahlreiche andere Kreditinstitute hat diese Geschichte viel Geld gekostet.

Doch, ist das wirklich das Ende? Was ist der Status Quo? Sowohl die wirtschaftsfreundliche US-Regierung als auch die amerikansiche Notenbank tun alles um die Krise zu bewältigen. Die US-Regierung indem sie Steuerrückvergütungen an die Steuerzahler macht (bringt den Leuten wieder Geld in den Sack) und die US-Notenbank mit ihrer Tiefzinspolitik. Gleichzeitig haben wir in den USA jede Menge günstige Häuser offenbar teilweise in guten Lagen, die jetzt die Chance für Schnäppchenjäger und Immobilienspekulanten sind! (Ein Spekulant kauft in der Regel dann, wenn die Preise am Arsch sind, damit er nachdem die Krise vorbei ist die Häuser teuer an jene verkaufen kann, die während der Krise gekniffen haben).

Ich sehe folgende Chance: Intelligente solvente Leute können die gegenwärtigen Krise zu ihren Gunsten nützen. Zauderer und Angsthasen werden warten bis die Krise ausgestanden ist und dann erst kurz vor der nächsten Krise wieder einsteigen.

Das Timing ist etwas vom Schwierigsten bei der Sache. Wer zu früh einsteigt verliert und wer zu spät einsteigt verliert ebenfalls (wenn er erst kurz vor dem nächsten Crash einsteigt) oder schmälert zumindest die mögliche Gewinnmarge. Daher ist es bei Kaufobjekten wichtig, dass man sich über dessen tatsächlichen Wert im Klaren ist und mögliche Unterbewertungen erkennt.

2008-04-05

Eveline Widmer-Schlumpf

Von dailytalk @ 00:39 [ Politik ]


Als Eveline Widmer-Schlumpf am 13.12.2007 ihre Wahl zur Bundesrätin vom Vortag annahm, jubelte im Parlament die Linke und feierte auf dem Bundesplatz in Bern ein Freudenfest.

Ist es nicht erstaunlich, wenn jemand, der angeblich die Parteilinie vertritt dermassen frenetisch vom politischen Gegner gefeiert wird?

Die politischen Gegner haben der SVP mit Schmid schon einmal einen Kuckuck ins Nest gelegt, welches nicht den Mainstream der Partei vertrat. Nun haben sie der SVP mit Widmer-Schlumpf zum 2. Mal ein Kuckucksei ins Nest gelegt. Die SVP ist nun in der konfortablen Lage zwei Bundesräte zu haben, die nicht die Parteilinie vertreten. Erstaunt es da wirklich, dass sie sich von diesen zwei Bundesräten distanzieren will indem sie diese aus der Fraktion und der Partei ausschliessen will?

Mich erstaunt es nicht, denn es geht um die Glaubwürdigkeit. Die anderen Parteien würden der SVP sonst vorwerfen ein doppelbödiges Spiel als Regierungs- und Oppositionspartei zu spielen. Etwas anderes wäre mit Bundesräten, welche nicht die Meinung der Mehrheit in der Partei teilen aber gar nicht möglich.

DOK-Film über die Wahl von Widmer-Schlumpf

Online-Diskussion

2008-03-24

Tonbandaufzeichnung von Couchepins Mörgeli-Mengele Witz

Von dailytalk @ 22:06 [ Politik ]
Auf dieser Webseite könnt ihr die Aufzeichnung von Bundespräsident Couchepins Mörgeli-Mengele Witz inklusive Gelächter im Hintergrund hören!



Ist dieser Mann als Bundespräsident noch tragbar??? Wie oft soll man bei dessen verbalen Entgleisungen noch weghören und beide Augen zudrücken???? Dürfen sich Linke und FDP'ler mehr erlauben als SVP'ler???

2008-03-22

Politikforum

Von dailytalk @ 23:16 [ Politik ]


Das Dailytalkforum entwickelt sich seit seinem Bestehen kontinuierlich weiter. Seit kurzem hat es wieder ein neues Erscheinungsbild, welches das Forum noch attraktiver machen soll. Brisante Filmbeiträge über politische Ereignisse können nun direkt auf der Startseite veröffentlicht und mit den dazugehörenden Diskussionen im Forum verlinkt werden.

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